Die Grenzen des Wissens kann niemand überschreiten


P.Stosiek am Cembalo, Bild: klosterkirchengemeinde.de

Um der Frage „Stehen Gott und Medizin manchmal doch auf Kriegsfuß miteinander?“ zu beantworten, sei es notwendig zu wissen, dass Wissenschaft aus Beobachtung und Experiment ihre Kenntnisse gewinne, während Religion davon ausgehe, dass jenseits jener Erkenntnisse immer etwas offen bleibe.

Von Martin SchmidtLausitzer Rundschau

Der Referent führte Äußerungen führender Physiker an, dass es auch für sie immer Dinge gebe, die unberechenbar, unaussprechbar blieben. Solche Grenzen habe es zu allen Zeiten gegeben. Jede neue Entdeckung brachte immer neue Herausforderungen, offene Fragen und damit jeder Generation neue Aufgaben.

Der eloquente Referent fesselte seine Zuhörer mit Äußerungen von Wissenschaftlern unserer Zeit und verschiedener Gebiete, er brachte Beispiele aus dem Zusammenleben von Mensch und Tier, von Mensch und Mensch, die erkennen ließen, dass nicht alle Entscheidungen rational erklärbar seien. Hinzu komme, dass es Erfinder gab, die erst ihre Entdeckung formulierten, um sie dann erst beweisen zu können. Der Musikliebhaber führte Mozart an, der wie andere nicht erklären konnte, wie er die Ideen für seine Musik gewonnen habe, sondern äußerte: „Ich habe die Musik vor mir gesehen und sie abgeschrieben.“

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