Hexen: Mythos und Realität


Hexen ziehen beim großen Faschingsumzug durch Stuttgart. (Bild: picture alliance / dpa / Franziska Kraufmann)

Hexen: Kaum ein Thema ist mit so viel Klischees, Irrglauben, Ängsten, aber auch Faszination belegt wie dieses. Da sind die Hexen, die sich zur Walpurgisnacht auf dem Blocksberg treffen, um mit dem Teufel den „Hexensabbat“ zu feiern, die Zauberhexen in der Fantasy-Literatur oder die „neuen Hexen“, die sich als magische Heilerinnen verstehen. Gleichzeitig erinnern immer mehr deutsche Städte an ihre düstere Rolle in der Zeit der Hexenverfolgung.

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„Hexerei ist ein großes, menschliches Thema in allen Zivilisationen, weil es zur Erklärung von Unglück dient: Kinder, die plötzlich sterben, die Krankheiten bekommen, die unbekannt sind, das Vieh, das stirbt, die Ernte, die verhagelt wird. Oder einfach auch privates Unglück: dass man über eine Wurzel stolpert und sich ein Bein bricht.“, sagt Wolfgang Behringer, Professor für Geschichte der frühen Neuzeit an der Universität des Saarlandes und einer der führenden Experten für die Zeit der Hexenverfolgung.

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