Vatikan: Eheberatung beim Ehe-Analphabeten


Leere Hochzeitsbank vor der kirchlichen Trauung Bild: wikipedia

Der vatikanische Justizchef Kardinal Francesco Coccopalmerio hat eine strengere Handhabung von Ehenichtigkeitsverfahren gefordert. Es sei ein „Missbrauch“, wenn jemand die Ungültigkeit seiner Ehe entgegen den Fakten vortäusche, sagte Coccopalmerio in einem Interview mit Radio Vatikan am Donnerstag

kathweb

Brautleute müssten besser auf die Ehe vorbereitet und die Zulassung zur kirchlichen Trauung strenger geprüft werden. Es dürfe keine „Zulassung zu ermäßigten Konditionen“ geben, so der Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte.

Coccopalmerio verwies auf die Forderung von Papst Benedikt XVI., nicht einseitig nach Gesichtspunkten der Barmherzigkeit zu entscheiden. Die zuständigen vatikanischen Gerichtshöfe seien dem schon nachgekommen. Nun müssten auch die anderen Beteiligten dieser Mahnung folgen.

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2 Comments

  1. „Mögliche Gründe für eine Nichtigkeitserklärung sind Formfehler, *Zweifel an der Unauflöslichkeit der Ehe* oder psychische Einschränkungen. “
    Was denn? Scheidung für alle durch die Hintertür inclusive der Möglichkeit einer zweiten Ehe, weil es nie eine erste gegeben hat?
    Aber irgendwie glaube ich, dass ein anderer Gedanke dahinter steckt. Sonst wäre das ja ein Fortschritt.

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  2. Nicht nur die unermessliche Arroganz der, in Sachen Lebenserfahrung (im wahren Leben), Partnerschaft, Liebe und Ehe absolut inkompetenten Kirchenleute, nein, auch die unendliche Dummheit der Schafe, die sich von diesen seelenfressenden Hobbylovern was einflüstern lassen, widern mich einfach nur an.

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