Kathrin Spoerr: Ich glaube nicht an Gott


Die meisten Ostdeutschen glauben nicht an Gott, die Kirche ist für sie kein Zufluchtsort ©DAPD

13 Prozent der Ostdeutschen sind Christen. Kathrin Spoerr gehört nicht dazu. Sie hat den Glauben gesucht, mit Konfirmation und Heirat Fakten geschaffen – und am Ende Gott doch nicht gefunden.

Von Kathrin SpoerrWELT ONLINE

Ich stamme aus einer protestantischen Familie. Meine Großmutter war eine stolze mecklenburgische Bäuerin, lutherisch bis auf die Haut. Die Kommunisten haben ihr viel genommen: erst ihren Hof und dann ihren Mann, der die Schmach der Kollektivierung nur um Monate überlebte. Den Zorn auf die Kommunisten gab sie an ihre vier Töchter weiter und diese wiederum an ihre Kinder, an meine Generation.

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9 Comments

  1. In der vorigen WELT am SONNTAG suchtest Du Gott – in der heutigen hast Du ihn gefunden: In Deinem Artikel über seine knallhart selektierende Schöpfungsrealität. – Aber Du hast es nicht einmal bemerkt. –
    Vorhin traf ich ihn zufällig. Gott. An der Ecke beim Bier. Wir redeten so. Auch über Deine Artikel in der WELT am SONNTAG. Und ich sagte ihm, dass er doch irgendwie bei der Schöpfung Mist gebaut habe, – wenn seine Kreatur so leiden und ums Überleben kämpfen müsse und sich Menschen so über „Glauben“ ereifern müssten,- nur um selbst Grund unter die Füße zu bekommen.

    Da hat er nur den Kopf geschüttelt und mir noch eins ausgegeben: Egal, ob ich Christ, Jude, oder Moslem sei. Ich solle Dir ruhig mal ein paar Zeilen über unseren Talk beim Bier schreiben, hat er gemeint…; denn Du redest ja nicht mit ihm; hörst ihm nicht zu!

    Tja, dass die Welt ihn nicht verstehe, das ärgere ihn schon. Aber dieser „Freiheitsgrad“ des Geistes und des Willens sei halt auch einer der vielen sprießenden Zweige seines Konstruktes „Schöpfungsevolution“; ein ja sehr junger Zweig, der sich halt auch erst noch bewähren müsse…, – sei es in Mutter Theresa oder den Hitler zujubelnden Massen, sei es im katholischen Großinquisitor oder Osama Bin Laden und seinen bombenden Jüngern.

    Ja, ja, hin und wieder greife er schon mal ein. Gerade eben erst, im Kleinen. Und vermutlich unbemerkt. Oder auch vorhin im Großen, als alles so sehr aus dem Ruder zu laufen drohte, vor so knapp ein paar Tausend Jahren: Sein Schöpfungsprinzip von Veränderung und Selektion drohte seinerzeit nach Entwicklung des „Freien Willens“ schier aus der Spur zu kommen; – nur einen Wimpernschlag weiter -, in ein paar weiteren läppischen 1000 Jahren drohte es unter zunehmender Population und „Fortschritt“ geradezu schöpfungsvernichtend zu werden! Etwa bei der Störung eines atomaren Patts – oder auch so wie in Deinem Computer-Ballerspiel.
    Tja, seinerzeit habe er dann mal ganz gewaltig eingegriffen: Dem „Stark frisst Schwach“ und „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ habe er eine neue Sozialität mit „Barmherzigkeit“ und „Vergebung“ an die Seite gestellt; aber nur konkurrierend und verbunden mit „freien Willen“ – aber doch mit seinem deutlichen göttlichen Imperativ!

    Die Welt sei ab damals absehbar einfach zu voll geworden, um sich ohne „Sozialität“ weiter nur per „Stark frisst Schwach“ optimieren zu können, erklärte er mir.
    Vielen habe er den Auftrag gegeben, dieses Bewusstsein zu verbreiten – natürlich systemimmanent mit „Freiem Willen“ und folglich mit allen Risiken und Nebenwirkungen einer solchen Mission. Vielfältig hätten sich so Religionen ausgebildet, die – natürlich – in diesem wettbewerblichen Schöpfungssystem ebenfalls in Konkurrenz zueinander stünden; – aber er habe die sichere Erwartung, dass „die Richtige“ sich schon durchsetzen und die Welt weiter optimieren, „besser machen“ werde… bis hin zu einem Paradies! Denn immerhin sei das doch das große Ziel: Ein selbstoptimierendes, regeneratives System, das zu einem Ideal führen möge! Ein gewaltiges und gewagtes Spiel, – das aber, – wie das auf Deinem Computer – , auch irgendwann, wenn „das Gute“ gesiegt haben wird, auch zu Ende sein wird.
    Ende gut, alles gut!

    Und wo ist nun Dein Problem?
    Hermann

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  2. Sorry, Sefton, aber wir können dank mangelnder frühkindlicher religiöser Hirnwäsche selber denken. Bei uns verfängt dein religiotischer Bullshit nicht.

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  3. @Kathrin Spoerr : Sei guten Mutes, denn du betest einen Gott an, der größer ist als dein größtes Problem. Gottes Uhr geht immer zuverlässig, darum kannst du der Weisheit seiner Liebe vertrauen. Wahrlich Gott weiß, was du bedürfst, bevor du ihn bittest. Du brauchst jemanden, der dich führt, folge Jesus. Vertraue ganz auf Jesus. Bekenne dich zu deiner Sünde und erlebe die Freude der Vergebung!

    Triff die richtige Wahl: Gehorche der Stimme des Geistes, denn es geht um deine Ewigkeit. Die Bibel ist der wahre Lebensentwurf des Menschen. Wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott, daher das Beste, was du tun kannst, ist, anderen zu helfen. Und wer auf Jesu Wiederkunft wartet, der lebt so, dass er ihm Ehre macht.

    Freunde, wir werden so, wie Gott uns haben möchte, wenn wir uns ihm ganz hingeben. Gründen wir uns auf das, was Gott in seinem Wort sagt. Dort heißt es, wir „sind allesamt Sünder” und seine Feinde. Nur durch den Tod und die Auferstehung Jesu können wir vor Gott gerecht werden (Röm. 3,23; 5,8-10). Durch den Glauben an das, was Jesus getan hat, können wir Frieden mit Gott haben (Röm.5,1) und die Gewissheit auf ein ewiges Leben. Whrlich Gottes große Liebe zu uns zeigt sich im Opfer von Jesus!

    Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
    Römer 5,8

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  4. Ich denke, dass jedwede Reaktion auf Josefs geistige Ejakulat ihm Hoffung macht uns Atheisten zur Umkehr zu bewegen. Lasst ihn doch ins Leere laufen, jede Zeile ist verschwendet. Er ist nicht zu retten.

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  5. @ Josef Sefton

    Du hast zweifellos das selbständige Denken nicht erfunden, sonst würdest du nicht einen solchen Stuß verzapfen. Auch du bist nämlich als nacktes Baby und völlig frei von jedwelcher religiösen Ideologie in diese Welt gestellt worden. Dann aber haben dich vermutlich deine Eltern (oder wer auch immer) mit der von Menschen geschaffenen, zusammen fantasierten Religion infiltriert. Ein der Gehirnwäsche vergleichbarer Vorgang. Und weil du als kleines unschuldiges Baby nichts anderes kanntest, hast du diesen Einflüsterungen eben Glauben geschenkt. Wärst du aber in einem islamisch geprägten Land auf die Welt gekommen, wärst du jetzt unter Garantie ein dem islamischen Allah ergebener Gläubiger. So und nicht anders entstehen christliche, islamische, jüdische oder buddhistische Gläubige.

    Wenn du nun aber als erwachsener Mann andere Leute von deinem Gottglauben überzeugen möchtest, müßtest du allerdings – sofern du im Oberstübchen noch einigermaßen richtig tickst – wissen, dass eine am erwachsenen Menschen prakizierte Gehirnwäsche nicht mehr ganz so leicht funktioniert, wie bei einem Kleinkind. Es ist zwar trotzdem möglich (das Beispiel der Scientologen beweist das), auch Erwachsene mittels der Gehirnwäsche-Methode umzupolen. Diesem Akt kann man sich allerdings widersetzen, wenn man zuvor das selbständige Denken erlernt hat und somit gegen solche Infiltrierungsmechanismen immun ist. Da du aber zu denjenigen Menschen zählst, die schon im frühen Kindesalter mit der christlichen Ideologie geimpft wurden, ist dir das eigenständige, selbstkritische Denkvermögen leider abhanden gekommen. Bzw. du hast offenbar zu keinem Zeitpunkt in deinem Leben unabhängiges, selbständiges Denken gelernt. Und so kommt es, dass du uns wieder und wieder von dem dir eingeimpften Gottglauben überzeugen möchtest, weil du eben nur in diese eine Richtung Erfahrungen gesammelt und denken gelernt hast. Für alle Missionare gilt nämlich, dass sie mit ihren Überzeugungsversuchen mehr Schaden angerichtet haben, als ihnen lieb sein dürfte. Das negative Beispiel christlicher Missionierungskampagnen in Afrika und Südamerika dürfte ja auch dir nicht verborgen geblieben sein. Missionare sind nämlich samt und sonders Leute, die sich – bewußt oder unbewußt – der Gehirnwäsche-Methode bedienen. Welche Folgen das haben kann, belegen nicht nur die Geschichten von Aussteigern aus der Scientology Sekte. Auch die Missionierungsversuche christlicher Missionare muß man als verbrecherisch und kriminell bezeichnen. Es würde zu weit führen, wenn ich dies im Einzelnen belegen müßte, dafür gäbe es aber hinreichend Beweise auch aus unserer Zeit.

    Also, unterlasse endlich deine dämlichen Missionierungsversuche an erwachsenen Menschen. Zieh dich zurück zu deinen Betbrüdern und Betschwestern und laß uns endlich in Frieden. Hier hält dich ohnehin jeder Blogleser für einen aus der Psychiatrie entlaufenden Religioten.

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  6. Zur Zeit glaubt Kathrin Spoerr nicht an die Auferstehung. Zur Zeit glaubt sie nicht an das ewige Leben. Zur Zeit glaubt sie nicht an die Gemeinschaft der Heiligen. Zur Zeit glaubt sie nicht an die Schöpfung. Zur Zeit glaubt sie nicht an Gott! Doch hätte sie immer ganz gern an Gott geglaubt! Sie hätte gern geglaubt, dass es Gott gibt! Das kann Kathrin mit der Gnade Gottes immer noch!

    Sehen Sie, der schlimmste Peitschenhieb, den Jesus traf, stammte nicht von den Römern. Es war der Peitschenhieb von Gottes Gericht, der um die Sünden der Menschen willen die Seele Jesu traf, denn Jesus hatte sein Leben als Schuldopfer eingesetzt. Da war mehr als nur das körperliche Leiden am Kreuz. Seine Seele wurde zum Opfer für die Sünde. Jesus ordnete sich dem Willen des Vaters unter. Er nahm das Kreuz auf sich. Er gab Seine Seele als Opfer für die Sünde hin. Und es heißt: „Er wird Nachkommen sehen…”, wörtlich heißt es, Er wird „geistliche Nachkommen” sehen. Das sind treue Nachfolger Jesu.

    Lassen Sie uns auf Jesus sehen. Lassen Sie uns auf Ihn schauen. Denken Sie darüber nach, was Er erlitten hat. Denken Sie über den Preis nach, den Er bezahlt hat, über Seine große Liebe.

    Ich bete, dass Gott uns die Augen öffnet, damit wir unseren wunderbaren Retter in der ganzen Fülle Seines Erlösungswerks, Seines Opfers und Seiner Auferstehung sehen können. Was für ein wunderbarer Retter! Jesus hat einen Preis für uns bezahlt – für Geist, Seele und Körper. Herr Jesu Christ, wir lieben Dich. Wir sind Dir so dankbar.
    Gott segne Sie!

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  7. @Argus7: Gott bedient sich der Gehirnwäsche-Methode nicht! Wahre Christen unterscheiden sich sehr deutlich von Kommunisten und Scientologen!

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  8. Religion ist keine angeborene menschliche Eigenschaft oder Tugend. Sie ist das Produkt einer traditionell gepflegten, angewandten Gehirnwäsche. Außer den Religioten sind es aber z.B. auch die Scientologen, die sich der Gehirnwäsche-Methode bedienen, um Menschen nach ihrem Sinne umupolen. Auf diese Weise werden nun mal Menschen gefügig gemacht und auf Linie getrimmt. Auch die kommunistische Ideologie pflegte sich dieser Methode zu bedienen. Christen, Scientologen und Kommunisten unterscheiden sich in dieser Hinsicht in nichts.

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