Kultusminister Dr. Althusmann: Staat ist kein religionsleerer Raum


Dr. Bernd Althusmann, Bild: KAS, Bildungswerk Hannover

„Religion kann nicht als Lückenfüller für Unwissen gesehen werden“, so Dr. Bernd Althusmann in seinem Impulsbeitrag. Der niedersächsische Kultusminister forderte dazu auf, vor allem in Zeiten der Individualisierung, Säkularisierung und Pluralisierung den Tendenzen von Ansprüchen an Religionen als allgemein verwendbare Legitimation für Nichtwissen entgegenzuwirken.

Konrad-Adenauer-Stiftung, Bildungswerk Hannover

Denn auch der moderne Mensch stehe vor dem Anspruch der Moral, den die Gesellschaft einfordere. Es sei also nicht verwunderlich, dass der Glaube immer noch höchst lebendig sei, und die christlichen Kirchen trotz des anhaltenden Mitgliederschwundes ihre Verankerung immer noch fest in der Gesellschaft hätten. So verlören die Religionen nicht an Bedeutung, selbst wenn die institutionelle Bindung zurückgegangen sei.

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4 Comments

  1. Quote von oben…:

    „Religion kann nicht als Lückenfüller für Unwissen gesehen werden“

    Ja ist denn der komplett verrückt? Religion = Unwissen!
    Kultusminister haben als religiotische Haubentaucher aber eine lange Tradition. Ich erinnere mich an Hans Maier der von 1970 bis 1986 bayerischer Kultusminister war. Das war auch so ein Hosiannasinger, der dem Klerus seine Zunge hinhielt. Sein süßliches Gehabe hat mich immer angewidert. Es liegt offenbar am Amt, das diesen Herren zu Kopf steigt und am Jesuslappen hängen bleibt. Unglaublich. Dieser Politreligiot muss dringend auf die nächste Dodoliste.

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  2. Moral entstammt zu einem großen Teil aus der Biologie.
    Und die übriggebliebene Rehlügion ist tatsächlich nur die Schublade im Kopf mit dem Fragezeichen auf dem Etikett.
    Und was ist daran so schlimm?

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  3. Diesem Herrn gehört das Maul gestopft ! Er hat zweifellos übersehen, dass das Christentum alles andere als eine moralische Instanz ist. Aber die nicht zu leugnenden Verbrechen und Untaten des Christentums werden traditionell verschwiegen und uns wird diese verlogene Ideologie nach wie vor als höchstes zu bewahrendes Gut verkauft. Diesen Etikettenschwindel gilt es aufzudecken. Kein Wunder, dass die Gläubigen mehr und mehr dem Christentum den Rücken kehren, denn auf Dauer kann das christliche Lügengebäude zum Glück nicht aufrecht erhalten werden. Die Menschen beginnen nämlich allmählich nachzudenken.

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