Religion gefährlicher als Pornografie


Laut dem aktuellen ‚Internet Security Threat Report‘ von Symantec gehörten Seiten mit pornografischem Inhalt 2011 nicht zu den gefährlichsten Orten im Netz. Rund um die Religion ist drei mal mehr Malware im Umfeld als bei den bisherigen Spitzenreitern.

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Domains mit religiösen oder ideologischen Inhalten haben im Vergleich zur Porno-Seiten eine drei Mal höhere Wahrscheinlichkeit, mit schädlichem Code infiziert zu sein. Insgesamt ist die Zahl der infizierten Webseiten 2011 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Jede 156. Internetseite ist präpariert und birgt für unvorbereitete Nutzer Gefahren.

Bei sogenannten ‚Drive-by attacks‘ schleusen böswillige Hacker schädlichen Code in Internetseiten ein. ‚Das ist derzeit die attraktivste Art des Online-Angriffs. Mittels Exploit-Kits, die in Webseiten versteckt werden, können Hacker systemabhängige Sicherheitslücken ausnutzen. So wird Malware installiert, die dann meist unautorisiert Informationen an die Einbrecher schickt. Diesen Trick gibt es schon einige Jahre und seine Popularität steigt stetig‘, sagt Jürgen Eckel von Ikarus-Software.

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