Esoterik: Mit „Lichtenergie“ verhungert


 

Livin in Prana, Lichtnahrung

Können Menschen sich von Licht ernähren? Ein angeblicher Dokumentarfilm, der diesen Eindruck erweckt, hat eine Schweizerin offenbar dazu gebracht, sich zu Tode zu hungern.

Süddeutsche.de

„Am Anfang war das Licht“, heißt ein Film, der als Dokumentation auftritt. Am Ende steht nun der Tod einer Zuschauerin, die die Behauptungen der Protagonisten des Streifens geglaubt hat und ihrem Vorbild folgen wollte: Wie die Schweizer Zeitung Tagesanzeiger berichtet, hat sich im Osten des Landes eine Frau zu Tode gehungert, weil sie davon überzeugt war, man könne sich von Licht allein ernähren.

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4 Comments

  1. @Argus7
    Es ist erschreckend, wenn im Bekanntenkreis Menschen, die man bisher als „normal“ tickend eingestuft hat, plötzlich zu Engelsanbeters und Verehrern von Lichtgestalten mutieren und sich sogar befugt fühlen in Seminaren anderen Idioten einzuführen

    Es ist nahezu sinnlos sich den Kopf zu zergrübeln und nach den Auslösern zu suchen. In diesem Fall ist es eine seit Jahrzehnten allein stehende Schweizerin fast 70 Jahre alt. Man kann diese Menschen nur noch „abhaken“ und für normale Kreise als nicht mehr verkehrsfähig ansehen.

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  2. Solche und ähnliche Fälle legen es nahe, dass endlich ein sog. Psycho-Markt-Gesetz geschaffen wird, welches den Protagonisten esoterischer Betrügereien das Handwerk legt. Einen solchen Gesetzesentwurf gab es bereis im Jahre 2003. Das Gesetz scheiterte seinerzeit jedoch am Widerstand der Partei Bündnis90/Die Grünen. Kein Wunder, denn in dieser Partei haben nicht nur die Pseudowissenschaften Homöopathie und Anthroposophie, sondern auch diverse andere Vertreter esoterischer Heilslehen eine politische Heimat gefunden.
    Siehe hierzu: http://www.agpf.de/Psychogesetz.htm

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  3. Hätte die „Gläubige“ nicht nur das Gehirn (?), sondern auch die Fähigkeit von Blaualgen, sich von Licht zu ernähren gehabt, so hätte sie ihr Ernährungsexperiment wahrscheinlich nicht das Leben gekostet.

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