Initiative für Religionsfreiheit – Reden statt beten


Bild: DERWESTEN

Sie wollen Glauben zur Privatsache machen und fordern einen säkularen Staat: die Initiative Religionsfrei im Revier.

Von Lutz TomalaDERWESTEN

Religion schön und gut, „aber als Atheist fühle ich mich in Deutschland oft ausgegrenzt uns benachteiligt“, ärgert sich Jörg Schnückel. Deshalb engagiert sich der 49-Jährige bei der Initiative Religionsfrei im Revier. Jeden vierten Freitag im Monat treffen sich im Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer Menschen, die am liebsten nichts mehr mit Religion am Hut haben wollen.

weiterlesen

3 Comments

  1. @Argus7
    Wieso sollte es für Atheisten eine „strategisches Vorgehen“ geben. Man spricht als Atheist nicht über Gott, weil es ihn nicht gibt und die Religiosität als Wahn psychopathologische Schizophrenie ist. Die kranken Auswüchse dieser Schizophrenie kann man an unserern Poiktikern allenthalben beobachten.

    Man spricht auch nicht über die Autos der Nicht-Autosammler oder die Briefmarken der Nicht-Briefmarkensammler usw., es wäre eine reine rhetorische Luftnummer in kranker Phantasie

    Gefällt mir

  2. @ Rolo

    Im Prinzip stimme ich Deiner Wertung zu. Ich vermisse allerdings das konzentrische und strategische Vorgehen von Atheisten gegen die vorherrschende Dominanz der Religioten. Es gibt zwar diverse atheistisch orientierte Organisationen wie z.B. die Giordano-Bruno-Stiftung usw. aber eine geschlossen auftretende Front kann ich nicht feststellen. Bisher hat lediglich die Piratenpartei die politische Forderung nach strikter Trennung von Religion und Politik erhoben. Diese Forderung hätte längst erfüllt werden können, wenn Atheisten (so wie die Homosexuellen und die Lesben) sich geschlossen gegen die Dominanz der Religioten aufgerafft und organisiert hätten. Ich persönlich würde mich aber auch nicht einem Atheisten-Verein anschließen wollen. Ich bin aber voll dabei, wenn es darum geht, in der Politik Veränderungen durchzusetzen, die sich als Ziel die strikte Trennung von Religion und Politk gesetzt haben. Dies könnte auch für mich die zeitweilige Mitgliedschaft in einer solchen Organisation bedeuten. Aber regelmäßig treffen !? Nö, muß nicht sein.

    Gefällt mir

  3. -Jeden vierten Freitag im Monat treffen sich…“ Und schon hätten wir wieder ein neues Vereinchen (selbsternannter nichtreligiöser), irgendwie andersartiger Religiöser. Wenn man Glauben zur Privatsache machen will, passt das eigentlich nicht so recht . Es sei denn, man setzt sich gemeinsam und konsequent dafür ein, dass sich in der Politik etwas ändert. Das obige Foto erweckt leider den Anschein, es fehle nur noch die brennende Kerze auf dem Beistelltisch und ein Harmoniumspieler in der Ecke. Nebenbei, der Begriff heisst nicht umsonst „Religiöse Gruppen“. Ich als Atheist komme sehr gut ohne „gemeinsame Suche“ nach, weiss der Teufel welchen, religionsbezogenen Lösungen zurecht.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.