„Religionsferne ist ein Übergangsphänomen“


Bischof Joachim Wanke (2007), Bild: wikipedia

Joachim Wanke, Bischof von Erfurt, über den weitverbreiteten Atheismus in Ostdeutschland und seine „Missionsstrategie“

WELT ONLINE

Eine Studie aus den USA hat kürzlich ergeben, dass nirgends auf der Welt die Gottesferne so verbreitet ist wie in Ostdeutschland. Die Gründe dafür sind vielschichtig, betont Bischof Joachim Wanke. Der Katholik leitet seit 1994 das damals neu gegründete Bistum Erfurt. Zuvor war er seit 1981 Bischof und Apostolischer Administrator in Erfurt und Meiningen – einem Gebiet, das kirchenrechtlich zu den Diözesen Fulda und Würzburg gehörte. Mit dem 1941 geborenen Theologieprofessor sprach Gernot Facius über die Schwäche des Gottesglaubens in den neuen Bundesländern.

Die Welt:

Herr Bischof, nirgends auf der Welt ist der Gottesglaube so schwach wie in Ostdeutschland. Ist diese Region heute ein klassisches Missionsland?

Bischof Joachim Wanke:

Die Religions- und Kirchenferne des Ostens Deutschlands ist in der Forschung schon lange bekannt. Vergleichbares gilt übrigens auch von Tschechien. Die Kirchen, auch die diesen Raum zwischen Werra und Neiße prägenden protestantischen Kirchen, sind in der Tat in einer Missionssituation. Ich spreche gern vom Bistum Erfurt als einem „Missionsbistum neueren Typs“. Neu an unserer derzeitigen kirchlichen Situation ist, dass die Mission weithin nicht religiöse Menschen in den Blick nehmen muss. Der Gottesglaube ist hierzulande gleichsam „verdunstet“.

weiterlesen

2 Comments

  1. Noch so eine Schwurbeltunte von der keiner weiß, gehört sie zu den Schulen, den Kinderfickern oder symüathisiert sie mit beiden

    Theologen studieren 4-8 Jahre Zombielogie unter Ausblendung historischer Fakten und realem Wissen. Das agieren Dämonen, Blinde können sehen, Körperteile wachsen nach, Lebensmittel enstehen aus dem Nichts, Menschen wandeln auf dem Wasser, Tote werden zum Leben erweckt und/oder wandeln als Untote umher usw. Seit 2000 Jahren ist das pseudo-real und wird immer nur innerhalb des Irrsinns pseudo-wissenschaftlich diskutiert.

    Dafür gibt es 7500 €/Monat an Pension

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.