Falsche Adresse: Albanischer Staatspräsident spricht mit Papst über EU-Beitritt


Bamir Topi, Bild: euronews.com

Der albanische Staatspräsident Bamir Topi hat mit Papst Benedikt XVI. über einen EU-Beitritt seines Landes gesprochen.

kathweb

Benedikt XVI. empfing Topi am Samstag zu einer Privataudienz im Vatikan. Weitere Themen der rund 20-minütigen Unterredung waren nach vatikanischen Angaben die Wirtschaftskrise, der interreligiöse Dialog sowie das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und albanischer Gesellschaft. Zudem erörterten beide den Beitrag der Kirche für das Bildungswesen und die soziale Fürsorge.

Der Vatikan charakterisierte das Gespräch im Apostolischen Palast als „herzlich“. Man habe die guten Beziehugen zwischen Albanien und dem Heiligen Stuhl hervorgehoben. Nach der Begegnung mit dem Papst traf Topi mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und dem vatikanischen Außenminister Erzbischof Dominique Mamberti zusammen. Es war die zweite Zusammenkunft Topis mit dem Papst im Vatikan. Das erste Mal war das Staatsoberhaupt im Dezember 2007 fünf Monate nach seinem Amtsantritt von Benedikt XVI. empfangen worden. Albanien ist ein potenzieller Kandidat für einen EU-Beitritt. Das Land hat seinen Antrag auf Mitgliedschaft im April 2009 gestellt.

Ein Gedanke zu “Falsche Adresse: Albanischer Staatspräsident spricht mit Papst über EU-Beitritt

  1. Argus7

    Auweia ! Da hat sich der albanische Staatspräsident offenbar gewaltig in der Adresse geirrt ! Wäre ja noch schöner, wenn der Großmufti in Rom über den EU-Beitritt eines Landes entscheiden würde.

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