„Einen Religionskrieg sollte man nicht herbeireden“


Landesbischof Markus Dröge ist seit 2009 im Amt und schafft es, innerkirchliche Gräben zuzuschütten. – Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Der evangelische Berliner Landesbischof Markus Dröge spricht im Tagesspiegel-Interview über radikal-islamische Salafisten, Sparen und Wachsen und warum er keine Bibeln auf der Straße verteilen würde.

Von Claudia Keller und Juliane SchäubleDer Tagesspiegel

Herr Dröge, sind Sie Fußball-Fan?

Ich habe früher selber gespielt und bin interessiert, aber nicht immer voll dabei. Aber jetzt bei der EM fiebere ich mit.

Würden Sie jetzt nach Kiew fahren?
Bundespräsident Gauck hat das richtige Zeichen gesetzt, indem er seine Teilnahme an einem Präsidententreffen im Vorfeld der EM abgesagt hat. Nur so kann man die Diskussion anregen. Wenn es um die Durchsetzung von Menschenrechten geht, ist die Öffentlichkeit sehr wichtig.

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2 Comments

  1. Ja,,ja, so wird es wohl sein, dem Herrn Dröge seine Meinung zu Fußball interessiert den Rest der Welt. (Lächerlicher geht´s nimmer.) Am besten man schenkt ihm ein -One way ticket- nach Kiew. Da kann er sich uneingeschränkt für den Rest seiner beruflichen Tätigkeit, wie er sagt, für die Menschenrechte (braucht man dazu eigentlich unbedingt Theologen?) einsetzen. Und seinen Sinnesbruder, Herrn Gauck kann er meinetwegen auch gleich mitnehmen.

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  2. Sämtliche bisher stattgefundenen Religionskriege hätten vermieden werden können, wenn sich die Menschheit gar nicht erst auf dieses giftige und gefährliche Doping eingelassen hätte. Religionen sind die einzigen Verursacher und Auslöser von Kriegen. Kriege, die ohne religiöse Motive und Hintergründe nie stattgefunden hätten. Religion hat schließlich das pragmatische Denken und Handeln der Gläubigen ausgeschaltet und durch Dogmen und Glaubensgrundsätze ersetzt, die kriegerische Konflikte geradezu zwangsläufig in sich bergen.

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