Jugendweihe: Eine Firmung, die den Unglauben stärkt


Screenshot: jugendweihe.de

Die Jugendweihe hat das Ende der DDR überlebt. Nun steigen sogar wieder die Teilnehmerzahlen. Warum der Konfirmationsersatz für Ungläubige so beliebt ist, erklärt eine Studie.

Von Karl GaulhoferDie Presse

Jenni hat sich schön gemacht für den großen Tag. Die Schminke fühlt sich noch etwas seltsam an, auch mit den Stöckelschuhen betritt sie Neuland. Aber in ihrem grünen Sommerkleid sieht die vierzehnjährige Berlinerin aus wie eine junge Prinzessin. Viel reifer als die linkischen Jungs aus ihrer Klasse, die in schlecht sitzenden Anzügen, weißen Turnschuhen oder gar einem roten Irokesen das Tor zur Erwachsenenwelt durchschreiten.

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2 Comments

  1. Nein Rolo, da kann ich Dir nicht zustimmen. Solange es solchen Unsinn wie Konfirmation und ähnlichen religiotischen Quatsch gibt, ist ein säkulares Gegenstück, bei dem Jugendliche ohne kirchliche Hirnwäsche in „die Erwachsenenwelt“ aufgenommen werden, dringend angebracht.
    Die säkulare Jugendweihe hat es übrigens schon lange vor der DDR gegeben – also bitte nicht beides in einen Topf werfen (auch wenn Du das jetzt nicht so erwähnt hast – der Hintergedanke scheint da zu sein).

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  2. Konfirmation?, Jugendweihe? Eins so ein Quatsch wie das Andere. „Vereinnahmungszeremonie“ wäre der bessere Name.
    Welt ! Wo sind deine Individualisten, wo deine Nonkonformisten ?

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