USA: Religionsbullshistic beim Wahlkampf


Bild: businessinsider.com

Der Mormone Mitt Romney zieht die religiöse Karte – und will im US-Wahlkampf mit strikt konservativen Parolen punkten.

WELT ONLINE

Demonstrativ trat Romney, der als Herausforderer von Präsident Barack Obama so gut wie feststeht, bei einer Abschlussfeier der konservativ-christlichen Liberty University auf. Seine Botschaft: Harte Arbeit, Familie und Glaube seien die Grundpfeiler der amerikanischen Gesellschaft. Seinen persönlichen Glauben erwähnte der Republikaner Romney dabei mit keinem Wort.

Kommentatoren werteten den Auftritt vor mehreren Tausend Studenten am Samstag als Versuch, streng christlich-konservative und evangelikale Wähler zu gewinnen. Auch habe er noch immer bestehende Vorurteile gegen Mormonen abbauen wollen. Die Liberty Universität in Lynchburg (Virginia) gilt als ausgesprochene Bastion des christlichen Konservatismus in den USA.

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