Friedrich beim Katholikentag: „Das Abendland hat Hochkonjunktur“


Überzeugter Protestant: H.-Peter Friedrich. ©dapd

Auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich wird am Katholikentag in Mannheim teilnehmen. Ein Interview mit dem evangelischen CSU-Politiker über seinen Glauben, die Rolle der Kirchen im öffentlichen Raum und die Integration des Islam.

domradio.de

KNA: Herr Minister Friedrich, Sie kommen als überzeugter Protestant zum Katholikentag. Welche Relevanz hat der persönliche Glaube für Ihr politisches Engagement?
Friedrich: Der christliche Glaube bedeutet Zuversicht, auch in schwierigen Phasen, und wenn es ganz hart kommt, auch Geborgenheit. Der christliche Glaube verbindet Freiheit und Verantwortung. Das muss auch die Grundlage für politisches Handeln sein. Für einen Christen bedeutet der Glaube Orientierungshilfe bei der Ausübung der Freiheit. Nächstenliebe und Hoffnung spornen uns an. Sie geben uns Kraft, damit wir uns bestmöglich für unsere Gesellschaft einsetzen.

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1 Comment

  1. Herr Friedrich hat sich sicher versprochen. Er wollte wohl sagen: „Der christliche Glaube verhindert Freiheit und Verantwortung“. Aber jemandem der nicht im Stande ist ohne Geisterhilfe in seinem politischen Handeln zurecht zu kommen, dem ist eine Wortverwechslung schon mal nach zu sehen. Wieso werden solche Typen eigentlich Politiker und nicht Priester ? Ihr Einkommen geht doch in jedem Fall zu Lasten des Steuerzahlers.

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