Hinduistischer Christenverfolger bekehrt: Vom Saulus zum Paulus?


Niladri Kanhar, Bild: cwmission.org

Seine Geschichte erinnert an die Geschichte des heiligen Apostels Paulus: Niladri Kanhar aus Orissa, der dafür bekannt war, dass er für Christenverfolgung und Morde an Christen verantwortlich war, bekehrte sich zum Christentum und will nun als aktiver Zeuge und Verkünder des Evangeliums zum Wachstum der christlichen Glaubensgemeinschaft beitragen.

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Wie Beoachter aus christlichen Kreisen in Orissa dem Fidesdienst mitteilten, bekehrte sich Nilandri Kanhar nach der Genesung seiner ältesten Tochter zum christlichen Glauben. Sie war von Ärzten und Heilern bereits totgesagt worden.

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2 Comments

  1. Solche Wandlungen sind in der Psychiatrie durchaus nicht unbekannt. Religiöser Wahn zeigt nun mal viele Gesichter, die von einem normal funktionierenden und denkenden Menschen nicht ohne weiteres nachvollziehbar sind. Noch ist der Begriff „Religiotie“ in der Medizin und der Teildisziplin Psychiatrie nicht fest verankert. Dies obwohl diese Diagnose doch für einen großen Teil der Menschheit sehr wohl zutreffend ist. Unterscheiden könnte man Religiotie lediglich noch in unverschuldete, selbstverschuldete, gewollte oder ungewollte Religiotie. Es bleibt jedoch der seriösen Wissenschaft vorbehalten, diese Krankheit auf Ursachen, Wikungen und Weiterverbreitungsgefahren hin zu untersuchen. Fest steht allerdings bereits jetzt, dass insbesondere in bestimmten Kreisen der religiösen Oligarchie sich bereits ein pathalogischer Zustand entwickelt hat, den man leider als unheilbare Religiotie bezeichnen muß.

    Wissenschaftlich zu untersuchen wären noch die sich aus der Religiote und der Pädophilie ergebende Kausalität, die im Ergebnis zu einer Häufung von Kindesmißbrauchsfällen geführt haben.

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