Dalai Lama erhält Templeton-Preis – Wissenschaft und Religion


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Der Dalai Lama hat eine Auszeichnung für seinen Beitrag zur Verbindung von Wissenschaft und Religion erhalten. In London wurde dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter der hoch dotierte Templeton-Preis verliehen. Das Preisgeld in der Höhe von 1,3 Millionen Euro wollte er spenden.

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Der Dalai Lama (76) hat für seinen Beitrag zur Verbindung von Wissenschaft und Religion den hoch dotierten Templeton-Preis bekommen. Die Auszeichnung wurde dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter am Montag in der Londoner St. Paul´s Kathedrale überreicht. Das Preisgeld in Höhe 1,3 Millionen Euro (1,7 Millionen US-Dollar), wollte er an mehrere Organisationen spenden, unter anderem an ein Hilfswerk für unterernährte Kinder in Indien.

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2 Comments

  1. „Der Gebrauch der Vernunft ist für die Menschheit noch zu neu und zu unvollkommen, um die Gesetze des Unbewußten enthüllen zu können und besonders, um es zu ersetzen. Der Anteil des Unbewußten an unseren Handlungen ist ungeheuer und der Anteil der Vernunft sehr klein.“

    Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

    Die Arbeitsteilung erhob den Menschen über den Tierzustand und die Qualität der makroökonomischen Grundordnung bestimmt den Grad der Zivilisiertheit, die der Kulturmensch erreichen kann. Ist die Makroökonomie noch fehlerhaft, bedarf es der Religion (künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten), um diese Fehler aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes auszublenden.

    Die Religion birgt wiederum die Gefahr, sich zu verselbständigen (Cargo-Kult), wenn es niemanden mehr gibt, der ihre wahre Bedeutung noch kennt. Die Fehler der Makroökonomie können dann solange nicht behoben werden, wie der Cargo-Kult andauert, selbst wenn das Wissen längst zur Verfügung steht, um die ideale Makroökonomie und damit allgemeinen Wohlstand und den Weltfrieden zu verwirklichen: http://www.deweles.de

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  2. Die Unvereinbarkeit von Religion und Wissenschaft muß insbesondere die Religioten besonders schmerzen. Sie überspielen diese im Grunde genommen nicht überbrückbare Kluft, indem sie für etwas Unerfüllbares einen hochdotierten Preis aussetzen. Geld wird in diesem Falle zum Synonym für Inhaltslosigkeit. Volkstümlich ausgedrückt hätte man statt der Verleihung eines Preises auch “danke für nichts” sagen können.

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