Sarrazin im Faktencheck: Frisierte Datenbasis


Thilo Sarrazin bringt ein neues Buch auf den Markt.
Foto: dapd

Für Sonntag ist der Start der zweiten Sarrazin-Debatte angesetzt: Der Ex-Bundesbanker stellt bei Günther Jauch sein neues Buch vor. Am Beispiel seines Mega-Beststellers „Deutschland schafft sich ab“ zeigt jetzt ein neuer Wissenschaftsband, wie wertvoll Sarrazins Thesen tatsächlich sind.

Von Steven Geyer Frankfurter Rundschau

Ring frei: Am Sonntag startet der Bestsellerautor, Ex-Bundesbanker und Ex-Politiker Thilo Sarrazin als Gast von ARD-Talker Günther Jauch den Versuch, mit einer zweiten Streitschrift – diesmal ein Angriff auf den Euro – für medialen Trubel, öffentliche Debatten und üppige Verkäufe zu sorgen. Für Herbst ist zudem ein Buch seiner Gattin angekündigt, das noch einmal die Reflexe der ersten Sarrazin-Debatte bedienen will.

Da lohnt es sich, rechtzeitig vor Ausbruch des neuen kalkulierten Streits, noch einmal zum Ausgangspunkt des ersten Aufruhrs zurückzukehren und sich eins der meistverkauften deutschen Sachbücher der Nachkriegsgeschichte, „Deutschland schafft sich ab“, noch einmal ganz ernsthaft und unaufgeregt abzusehen: Dazu haben die Kommunikationswissenschaftler Michael Haller und Martin Niggeschmidt elf Autoren eingeladen, die mitbringen, was den meisten Diskutanten der Sarrazin-Debatte fehlte: Sachverstand auf genau den Feldern, die der Bundesbanker beackerte. Ihr Auftrag: Sarrazins Quellen, Fakten und Schlüsse seriöser wissenschaftlicher Prüfung zu unterziehen.

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2 Comments

  1. Die Abschaffung des Euro wäre doch der schlimmste Fehler! Glaubt denn tatsächlich jemand, durch die Wiedereinführung der DM würden die alten DM-Preise zurückkehren? Durch die Währungsumstellung auf den Euro wurde alles teurer. Doch wenn die DM wieder eingeführt würde, würden die Preis nochmals angehoben werden!

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  2. Man muss die NPD bekämpfen. Aber Sarrazin ist nicht rechtsextrem. Er hat recht, dass der €uro abgeschafft werden soll. Zumindest sollen wirtschaftlich schwache Staaten aus der €urozone austreten. Bei der Wahl 2017 ziehen hoffentlich die Parteien Pro D und FW in den Bundestag ein.

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