Sekte „Zwölf Stämme“: Gehirnwäsche, Prügel, Rassismus


Werden mitten in Bayern Kinder auf einer staatlich genehmigten Schule zu Rassisten erzogen? Mehrere ehemalige Mitglieder werfen der Sekte „Zwölf Stämme“ genau das vor. Zudem würden Kleinkinder mit Sicherheitsnadeln und Weidenrute gezüchtigt. Die Staatsanwaltschaft Augsburg prüft nun, ob Straftaten vorliegen.

Von Stefan MayrSüddeutsche.de

Das Nachrichtenmagazin Focus berichtet in seiner jüngsten Ausgabe über die urchristliche Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ in Klosterzimmern (Kreis Donau-Ries), dabei kritisieren ehemalige Mitglieder die Zustände in den Wohnhäusern und in der Schule der Sekte.

Angeblich werden auf dem Gutshof des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters im Gemeindebereich Deiningen die Kinder vom zweiten Lebensjahr an mehrmals am Tag mit Weidestöcken geschlagen – von ihren Eltern, aber auch von Lehrern oder Nachbarn. Zudem werde in der Schule gelehrt, dass „Afrikaner verflucht sind“ und „Neger den Weißen dienen müssen“. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat Vorermittlungen aufgenommen, die Schulbehörden kündigen zusätzliche Kontrollen an.

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2 Comments

  1. Wir müssen uns offenbar damit abfinden, dass an allen Ecken und Enden unseres Planeten irgendwelche wildgewordenen Religioten ihren Relizauber ungehindert verbreiten dürfen. Bis eine Staatsanwaltschaft diesen Kriminellen endlich das Handwerk liegt, hat es längst Opfer gegeben. Hinterher beginnt dann das große öffentliche Wehklagen.

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  2. „Die Staatsanwaltschaft prüft…“
    Was ? Ob Straftaten vorliegen ? Was dürfen sich eigentlich verbrecherische, religiöse Fanatiker alles Leisten, bevor sich unsere Staatsanwaltschaft herablässt zu überprüfen ob Straftaten vorliegen? Andererseit, wie sehen denn die gerichtlichen Urteile bei religionsbedingten Untaten aus und wie werden sie von den religiösen Institutionen umgesetzt ? (Sieht aus als würde man hier die Ziege nur für die Knoddeln halten.)

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