Gott feuert Gott(i)


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Die Bank des Vatikan kämpft gegen ihr unsauberes Image. Ettore Gotti Tedeschi sollte der Bank einen guten Leumund verschaffen. Doch er stolperte über Vorwürfe der Geldwäsche.

Von Andre TauberWELT ONLINE

Die Hoffnungen in Ettore Gotti Tedeschi waren groß. Er sollte der Vatikanbank, der seit Jahrzehnten schmutzige Geschäfte nachgesagt werden, einen guten Ruf verleihen. Doch weniger als drei Jahre nach seiner Ernennung zum Präsidenten verlässt er das Institut nun im Groll.

„Ich schweige lieber. Sonst hätte ich nur hässliche Worte zu sagen“, sagte er in Rom. Da war die Entscheidung des Aufsichtsrats längst gefallen: Der 67-Jährige muss seinen Posten aufgeben.

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3 Comments

  1. Mit seinen Bänkern hatte der Vatikan noch nie Glück. Daran erinnert auch das hier verlinkte Video. Stichworte: Pleite der Banco Ambrosiano, in die auch der Chef der Vatikanbank (Istituto per le Opere die Religione = IOR) Erzbischof Marcinkus verwickelt war.

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  2. Da gibt es doch im NeuenTestament so eine edle Story von der Vertreibung der Geldwechsler aus „meines Vaters Haus“ oder so? Aber wer von den scheinheiligen Brüdern orientiert sich schon an den ethischen Stellen ihrer „Heiligen Schrift“ ?
    Wichtig ist für die nur das 11. Gebot. Aber das lässt sich, wie man sieht, auch von den schlauesten Geheimniskrämern, nicht immer problemlos und in alle Ewigkeit umsetzen.

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