Dem Papst fehlt


Bild: WAZ

Dass Benedikt XVI. kein Händchen hat fürs Personal, das weiß man aus seinen Zeiten als Uni-Professor. Dass es unklug war, Tarcisio Bertone zum Kardinalstaatssekretär, zum Spitzenmann der Kurie zu befördern, auch daran besteht kein Zweifel.

Von Paul KreinerWAZ

Bertone mag Ratzinger als Theologe in der Glaubenskongregation, als „Mann fürs Grobe“, viel geholfen haben, ihm fehlen aber die Manager-Fähigkeiten zum Führen eines Behördenapparats und jegliches politisches Gespür. Das wirkt sich als Lücke in der Kirchenleitung umso gravierender aus, als auch Benedikt XVI. mit politischem Gespür nicht eben gesegnet ist.

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3 Comments

  1. Es gibt noch mehr katastrophale Personalentscheidungen vom Ratzfatz. Mixa, Müller, Wölkie, Tebartz van Elst, Ackermann usw. – alles blinde Ja-Sager ohne Format

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  2. Wieso soll ich mich als Deutscher schämen, nur weil ein tuntiger, vergeistigter und vernebelter Niederbayer seine Verrücktheit lebt und den römischen Popanz für die katholischen Kreuzköpfe mimt ?
    Nein, da gehe ich mit dem Kommentator nicht konform. Das ist mir der Ratze Jupp mit Sicherheit nicht wert. Und das der nichts an der Welt verändert hat ist auch keine Frage des Wollens. Der kann das, bedingt durch seinen Betonkopf, einfach nicht. Ist vielleicht so gar gut so? Für die Zweifler, sowie für die unter den Katholen welche ihr Gehirn noch ein wenig unter eigener Kontrolle haben, könnte das eventuell einen Denkanstoß, mit entsprechender Konsequenz, verursachen. (Offengestanden bin ich da allerdings, nicht besonders optimistisch.)

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  3. Ja, ja, Gott der Herr prüft seinem Stellvertreter auf Erden auf die vielfältigste Art und Weise. Boshafte Zungen meinen allerdings, dass Gott der Herr ihm diese Prüfungen deshalb auferlegt, weil er ihn zum Nachdenken anregen will. Dieser Bursche hat doch bisher so ziemlich alles verbockt, was man verbocken kann. Stellt man sich zum Beispiel die Frage: „Was hat sich denn seit der Einsetzung dieses Papstes in der Welt verändert ?“, so bekommt man darauf eine Antwort, die einem bestimmt nicht gefallen kann.

    „Man muß sich inzwischen wieder schämen, ein Deutscher zu sein !“ stellte z.B. ein Kommentator fest, der mit Argusaugen das Geschehen im Vatikan und der Welt seit geraumer Zeit – auch in diesem Blog – mit Interesse verfolgt.

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