Edgar Wunder : GWUP ist eine ideologisch motivierte „Gesinnungsgemeinschaft“ und ein „Kampfverband“


IQWiG-Chef auf dem Skeptiker Kongress

6. Weltkongress der Skeptiker: IQWiG-Chef Windeler: „Der ‚Artenschutz‘ der komplementären Medizin in der deutschen Gesundheitsgesetzgebung ist wissenschaftlich und praktisch total unbegründet“

Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal

Vom 18. bis 20. Mai fand in Berlin der sechste Weltkongress der Skeptiker statt, der von der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ (GWUP) organisiert wurde. Die GWUP ist laut einer Studie des Heidelberger Soziologen Edgar Wunder – ursprünglich ein Mitbegründer der GWUP und Chefredakteur des Vereinsblatts Skeptiker – eine ideologisch motivierte „Gesinnungsgemeinschaft“ und ein „Kampfverband“ gegen alles, was der etablierten Wissenschaft zuwiderlaufe. Wunder verließ den Verein. Mit wissenschaftlicher Aufklärung habe die GWUP nichts zu tun, vielmehr betreibe sie „ Meinungsmache“. Etwa 300 Teilnehmer zählte der „Weltkongress der Skeptiker“.

weiterlesen

5 Comments

  1. Tja, gegen Gläubigkeit helfen eben keine Argumente!
    Wenn man erst einmal die Ebene des belegbaren verlassenheit, wird für wahrgehalten, was man als wahr wünscht: Würden nicht so viele Menschen daran glauben, gäbe es keine Milliardenumsätze von überwiegend nicht über Placeboeffekte hinausgehende Wirkungen von vermeintlich überlegenen Behandlungsmethoden. In meiner Verwandschaft ist gerade ein solches Experiment, Krebs mit ’sanften Naturheilverfahren‘ beizukommen, gescheitert: Rezitiv, Methastasen trotz günstiger Ausgangssituation.

    Gefällt mir

  2. auch wenn Herr Wunder auf grund persönlicher Differenzen kein Mitglied mehr der GWUP ist, kann ich mir nicht vorstellen dass er es als Trotzdem-Kritiker der Eso-Szene von jedem Schwurbelhans als Gewährsperson in Anspruch genommen wird.

    Gefällt mir

  3. Wenn die GWUP eine ideologisch motivierte Gesinnungsgemeinschaft und ein Kampfverband sei – so der Soziologe Edgar Wunder – stellt sich die Frage, wen denn der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) repräsentiert ? Könnte dies – was sehr wahrscheinlich ist – die Lobby der Homöopathie-Produzenten sein, die ja die DZVhÄ massiv finanziell unterstützt.

    Übrigens: Claudia Witt, die Inhaberin des von der Karl und Veronica Carstens-Stiftung finanzierten Lehrstuhls an der Berliner Charité war bisher nicht in der Lage auch nur einen einzigen wissenschaftlich relevanten Wirkungsnachweis für die Homöopathie zu erbringen.

    Zitat aus Esowatch:
    Witt erhielt am 15. Mai 2008 eine Stiftungsprofessur am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité. Finanziert wurde diese durch die Karl und Veronica Carstens-Stiftung mit einer Million Euro über fünf Jahre. Inzwischen hat die Charité für Frau Witt und ihre Million einen Lehrstuhl am gleichen Institut unter der Leitung von Stefan Willich eingerichtet. Dort solle sie laut Angaben der Charité „die wissenschaftlichen Prinzipien der klassischen Medizin auf die Erforschung der Komplementärmedizin übertragen“ und „neue Impulse für die Spitzenforschung in den Bereichen Naturheilverfahren, Homöopathie und traditioneller chinesischer Medizin geben“. Nach Angaben der Charité solle der dortige Forschungsbereich Komplementärmedizin methodisch anspruchsvolle klinische Forschung zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Placebo-Verfahren Homöopathie, Akupunktur, Traditionelle Chinesische Medizin, Schröpfen und Qigong betreiben, sowie Forschung zu weiteren Verfahren der klassischen Naturheilkunde vorantreiben. (Zitatende)

    Read more: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Claudia_Witt#ixzz1wcH6C5JZ

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.