Vatileaks: Papstrücktritt wird diskutiert?


Kurz vor seiner Verhaftung: Der Kammerdiener Paolo Gabriele und der Papst zusammen im Papamobil. Foto: Actionpress

Offiziell konzentrieren sich die Ermittlungen im Vatikan allein auf den Kammerdiener von Benedikt XVI. Trotz der Mauer des Schweigens verbreiten italienische Medien immer wieder neue angebliche Details.

Von Bettina Gabbe – tagblatt.de

Paolo Gabriele könnte in wenigen Tagen aus seiner Zelle in der Kaserne der vatikanischen Gendarmerie in seine Wohnung jenseits der Vatikanmauern zurückkehren. Der Anwalt des päpstlichen Kammerdieners will die Überstellung seines Mandanten in den Hausarrest beantragen. In der kommenden Woche beginnt zudem wahrscheinlich die Befragung des mutmaßlichen Maulwurfs durch die Vatikanermittler.

Zwei Gruppen von Ermittlern suchen dort gleichzeitig nach der Wahrheit hinter einer Affäre, die die Kirchenspitze in einen beispiellosen Skandal verstrickt hat. Die eigens beauftragte Kardinalskommission ist allein dem Papst gegenüber verantwortlich. Die Gendarmerie wird ihre Ergebnisse Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone mitteilen. Nach Ansicht von Vatikanbeobachtern ist der Vertraute des Papstes aber Dreh- und Angelpunkt einer Verschwörung, die durch die Verbreitung der Vatikandokumente dessen Sturz erreichen will.

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1 Comment

  1. Dieser Papst darf nicht zurück treten und darf auch nicht zurück getreten werden ! Wer sonst könnte die Rolle des Vatikan-Clowns und des Reli-Deppen besser und treffender ausfüllen, als dieser aus Germanien stammende, begnadet tolpatschige und krisenanfällige Papst von der traurigen Gestalt ! Er hat uns doch in seiner dreifaltigen Dämlichkeit soviele unterhaltsame Stunden beschert, die wir nicht missen möchten.

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