Ministerpräsidentin betet für richtige Entscheidungen


„Erst mein christlicher Glaube ermöglicht es mir, in aller Freiheit Politik zu gestalten.“ Die Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen, Christine Lieberknecht, an der Universität Jena.
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Wie frei ist der Christ in der Politik? Zu dieser Frage hielt die Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen, Christine Lieberknecht, einen Gastvortrag an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Das christliche Menschenbild sei Grundlage ihres politischen Handelns – doch „theologische Herleitungen“ seien heute für viele Menschen unverständlich.

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„Erst mein christlicher Glaube ermöglicht es mir, in aller Freiheit Politik zu gestalten“, erklärte Lieberknecht am Dienstag in ihrem Vortrag, zu dem der Förderverein der Theologischen Fakultät der Schiller-Universität Jena eingeladen hatte. „Dazu gehört an erster Stelle die Würde des Menschen“, so die CDU-Politikerin. „Sie ist unantastbar – das gilt auch im Umgang mit dem politischen Gegner. Die Würde des Anderen achten heißt, ihm zu vertrauen und auf Augenhöhe mit ihm zu sprechen.“ Im Thüringer Landtag fänden regelmäßig überkonfessionelle Andachten statt. „Wer morgens zusammen betet, der geht auch im Laufe des Tages besser miteinander um“, hat Lieberknecht erfahren.

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4 Comments

  1. Wie wäre es mit gründlichem Nachdenken, anstatt die Zeit mit Beten zu vertrödeln – und dann die nächstbeste Idee als „göttliche Eingabe“ (gedankenlos?) umzusetzen?

    Wenn ich mir die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierungen der letzten Jahre (Jahrzehnte) so ansehe, komme ich zur Feststellung, dass Frau Lieberknecht wohl eher nicht die Ausnahme sondern vielmehr die Regel der Göttliche-Eingabe-Umsetzer-Politioten/Politreligioten ist. Oder wollen sie etwa ihre die Mehrheit verar…ende Lobbyhörigkeit mit „göttlichen Eingaben“ kaschieren, in der Hoffnung, dass ihnen genug Religioten auf den Leim gehen? – Scheint ja auch zu funktionieren…

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  2. Nicht zu fassen, wer so alles in der Politik mitmischen darf. Wenn die Dame ihr Morgengebet verrichtet hat, kann man sich als Bürger ja getrost zurück lehnen. Was soll schon noch passieren. (Armes Deutschland!)

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