Kirche gegen Rechtsstaat-lesbische Erzieherin soll gekündigt werden


Die katholische Kirche will einer Erzieherin kündigen, weil sie lesbisch ist. (© dpa/dpaweb)

Es ist eine Frage der Moral: Weil sie lesbisch ist, bangt eine Erzieherin in Augsburg um ihre Stelle. Ihr katholischer Arbeitgeber will ihr kündigen – obwohl sie derzeit in Mutterschutz ist. Bei dem Prozess geht es um nicht weniger als einen Kampf der Systeme. Kirche gegen Rechtsstaat.

Süddeutsche.de

Die Leiterin eines katholischen Kindergartens liebt eine Frau – und geht mit ihr eine Lebensgemeinschaft ein. Ihr ist bewusst, dass sie dies ihren Job kosten kann. Tatsächlich greift der kirchliche Arbeitgeber hart durch und will der 39-Jährigen kündigen. In der katholischen Kirche kommen solche Arbeitsstreitigkeiten immer wieder vor.

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3 Comments

  1. Der Katholizismus erscheint wieder mal als eine massiv sexistische Religion, bei der die Schlafzimmer -wohl als sakraler Raum 😉 – von einer voyoristischen Priesterschaft überwacht wird.

    Wieder ein drastischer Fall katholischer „Scharia“. Da fragt man sich doch, warum der Verfassungsschutz diese geheimbündlerische Organisation wegen der fortgesetzten Untergrabung des deutschen Rechtsstaates nicht überwach?. Vielleicht sollte man den Vertrieb der esotherischen – zum Teil noch bronzezeitlicher gewaltverherrlichenden Literatur – Bibel genannt, besser kontollieren? 😉 .

    Die römische Kirche diskriminiert immer wieder deutsche Arbeitnehmer im Lehr-, Sozial- wie Gesundheitsmarkt. Deutsche Arbeitnehmer werden permanent um die sozialen Errungenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts betrogen, so als gäbe es bei uns kein einschlägiges EU Arbeitsrecht, das solche Diskriminierung verbietet.

    Und der Cheffunktionär dieser rechtsbrecherischen Organisation, der Bayer „Benedikt XVI“ Ratzinger, wird auch noch devot in den Bundestag nach Berin eingeladen, ohne von der Leitung des Parlaments mit den fortgesetzten arbeitsrechtlichen Misshandlungen deutscher Arbeitnehmer konfrontiert zu werden, die sich ja auf Gesetzen berufen, die diesem Parlament bechlossen wurden. Da fragt man sich, wen diese Abgeordnete eigentlich vertreten…deutsche Arbeitnehmer oder ob sie sich eher als Lobbyisten kirchlicher Wiilkür verstehen?

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  2. @Argus
    Weil die nicht gegen ein biblischen Gebot verstoßen haben, im heiligen Buch steht nirgendwo „Du darfst keine kleinen Kinder ficken“. So ein Verhalten kann als einfache Sünde vergeben werden, zusätzlich zum Gebet am besten noch eine kleine Spende

    Im Gegenteil, das Jugendalter beginnt bei der RKK jetzt mit 12 Jahren.
    Nach den neuen Standards der US-Bischöfe gelten Priester nur dann als pädophil belastet, wenn sie mit mehr als mit 1 Kind bis 11 Jahren sexuellen Kontakt haben, ansonsten sind sie nur schwul.

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  3. Weshalb sind denn die männlichen, katholischen Kinderficker nicht aus ihren Ämtern entfernt worden ? Gleiches Recht für alle gilt offenbar bei den Katholen nicht. Darüber wundert sich allerdings längst niemand mehr.

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