Streit um Drei-Religionen-Schule


Bei einer Weiterbildung (von links): der jüdische Religionslehrer Sebastian Hobrack, die Religionslehrerin Simone Vogelsang, Schulleiterin Birgit Joering und die Lehrerin für islamische Religion, Annett Abdel-Rahman BILD: DDp

Die Schule ermöglicht Christen, Muslimen und Juden ab September das gemeinsame Lernen. Die Pädagogen lehnen das ab.

Von Jean-Charles FaysNWZ-Online

Die bundesweit erste Drei-Religionen-Schule ist aus der Not geboren. Der Leiter einer katholischen Bekenntnisschule in Osnabrück wandte sich vor vier Jahren verzweifelt an die Stadt. Bei mehr als 60 Anmeldungen für das neue Schuljahr waren weniger als 50 Prozent der Kinder katholischer Konfession, vorgeschrieben waren aber 80 Prozent. Um die Grundschule vor der Schließung zu bewahren, übernimmt nun das Bistum die Trägerschaft und ermöglicht Christen, Muslimen und Juden ab September das gemeinsame Lernen. Für die Lehrer der alten Bekenntnisschule hängt der Haussegen damit schief.

Alle 13 Lehrer der Johannisschule lehnen die Drei-Religionen-Schule ab.

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