Das Leid als „Fels des Atheismus“


Bild: erf.de

„Renaissance des Atheismus“ – mit diesem Thema hat sich vor ein paar Jahren der Arbeitskreis für evangelikale Theologie, kurz: AfeT, im Rahmen einer Studienkonferenz beschäftigt. Referenten aus unterschiedlichen Fachbereichen haben über verschiedene Aspekte dessen informiert, was man als den „Neuen Atheismus“ bezeichnet.

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Dahinter steht eine Bewegung, die nicht unbedingt neue Argumente gegen den Glauben vorbringt. Oft genug holen die Vertreter des „Neuen Atheismus“ lediglich längst bekannte Einwände z. B. aus der philosophischen Religionskritik wieder hervor, präsentieren sie jedoch in neuer Form und mit bisher ungewohnter Hartnäckigkeit.

Zu diesen an sich uralten Argumenten gegen den Glauben an Gott zählt auch die so genannte Theodizee-Problematik. In ihrem Zentrum steht die Frage: Wie verträgt sich die Existenz eines allmächtigen, allwissenden und gütigen Gottes mit dem Umstand, dass es in dieser Welt so viel Leid und Ungerechtigkeit gibt?

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2 Comments

  1. Wenn Gottgläubige sich über die hartnäckige Kritik von Atheisten an eben diesem Glauben wundern, so sei diesen Religioten gesagt, dass dies auf die Hartnäckigkeit zurückzuführen ist, mit welcher eben diese Leute der Menschheit wieder und wieder das total verlogene Bild von einem angeblich existierenden Gott vorgegaukeln Die damit einhergehende Volksverdummung ist mittlerweile so penetrant geworden, dass man sich nicht darüber wundern sollte, wenn die Kritik an den Religionen zunimmt, denn die Grenze der Toleranz ist bei soviel öffentlich bekundetem missionarischem Eifer längst überschritten. Wenn die Gottgläubigen ihren Glauben wenigstens für sich behielten, könnte man sie getrost unbeachtet lassen. Da diese fanatischen Religioten sich aber auch noch erdreisten, ihren Relischwindel gar zur Leitkultur für ganz Deutschland zu erklären, ist ein Punkt erreicht, an dem massiver Widerspruch zur Pflicht wird.

    Wenn dann gar persönliche religiöse Anschauungen in die Politik eingebracht werden, ist der Gipfel des Schwachsinns erreicht. So war es z.B. unsere Bundeskanzlerin, die seinerzeit die Forderung erhoben hatte, dass in die EU-Verfassung unbedingt auch ein Gottesbezug Aufnahme finden müßte. Spirituellen Humbug mit Realpolitik zu vermischen ist auch deshalb eine unverschämte Eigenmächtigkeit, weil religiöses Denken und Handeln nun mal nur von einer Minderheit in Deutschland mitgetragen wird. Die konfessionslose Mehrheit hat sich zum Glück das realistische Vernunftdenken bewahrt und will von diesem Relizauber – insbesondere, wenn Religion mit Politik vermanscht wird – absolut nichts wissen. Wann werden unsere Polit-Religioten dies endlich begreifen ?

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  2. Ganz einfach, es gibt keinen Gott

    Die Lebenserwartung ist ein sicherer Indikator von Wohlstand, Sicherheit und medizinische Versorgung. Die Jäger und Sammler der Steinzeit werden 30–35 Jahre alt und leiden bereits an Krankheiten, die man als Wohlstandskrankheiten bezeichnet. Zur Zeitenwende mit den Religionsmythen werden die Menschen 35–50 Jahre alt. Unter dem alles dominierenden Christentum im Mittelalter wird endlos gebetet, geopfert, gesühnt und teure Kathedralen gebaut um gesund zu werden. Trotzdem löschen Seuchen in Europa etwa 50% der Menschheit aus und hinterlassen ein Elend, in dem es verbreitet sogar zu Kannibalismus kommt. Heute mit dem wissenschaftlichen Stand in Medizin und Pharmazeutik sind die Zahlen wie folgt:

    Lebenserwartung Land (Eurostat Jahresbericht 2010)
    82,7 Jahre Japan
    81,5 Jahre Australien
    79,2 Jahre EU-27, USA
    72,3 Jahre Brasilien
    72,8 Jahre Saudi Arabien
    71,8 Jahre Türkei
    66,5 Jahre Russland
    63,5 Jahre Indien
    51,6 Jahre Süd Afrika

    Was ist los mit dem himmlischen Heimwerker, versteht er das Portugiesisch der betenden Brasilianer oder das Russisch der Russen nicht. Kennt Allah als Hüter der supergeilen Jungfrauen keine Leiden der betenden Türken. Was machen die Christen in Südafrika verkehrt, da verteilen fromme Priester infizierte Kondome um 800 AIDS-Tote je Tag zu garantieren. Als logische Erklärung bleibt Beten ist Zeitvergeudung ohne Wirkung. Im Himmel ist niemand der zuhört, Bakterien und Viren als Krankheitserreger lachen sich über Gebete nur kaputt.

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