Zollitsch verspricht Rebellen Hilfe


Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (Archiv)

Rund 200 Geistliche rufen offen zu einem Verstoß gegen das Kirchenrecht auf. Nun versucht der Erzbischof, mit ihnen gemeinsam nach einem Ausweg zu suchen.

Von Katharina SchulerZEIT ONLINE

Nach dem Gespräch war Harmonie angesagt: „Sachlich und konstruktiv“ sei die Atmosphäre gewesen, hieß es in einer Pressemitteilung der Erzdiözese Freiburg nach einem Gespräch von Erzbischof Robert Zollitsch mit sieben aufmüpfigen Pfarrern und Diakonen.

Und auch von deren Seite wurde bestätigt: Der Erzbischof habe sich verständnisvoll gezeigt.

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2 Comments

  1. Wer so saudämlich grinsen kann, dem sollt man Paragraph 51B bekannt als „Jagdschein“ oder begrenzte Zurechnungsfähigkeit zubilligen.

    Der Zöllitsch Vorgänger hatte noch Format, dem wurde zur Ernennnung das Rückrat komplett rausoperiert. Kardinal Adolf Bertram schleimt 1933 in vorauseilender Demut dem GRÖFAZ:
    „Der Episkopat aller Diözesen Deutschlands hat, wie die öffentlichen Kundgebungen erweisen, soweit es nach der Neugestaltung der politischen Verhältnisse durch Eurer Exzellenz (Hitler) Erklärungen ermöglicht wurde, sogleich die aufrichtige und freudige Bereitwilligkeit ausgesprochen, nach bestem Können zusammenzuarbeiten mit der jetzt waltenden Regierung, die die Gewährleistung von christlicher Volkserziehung, die Abwehr von Gottlosigkeit und Unsittlichkeit, den Opfersinn für das Gemeinwohl und den Schutz der Rechte der Kirche als Leitsterne ihres Wirkens aufgestellt hat.“

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