Atheistische Bloggerin wird Christin


Die Bloggerin Leah Libresco war in der amerikanischen Blogger-Szene bekannt für ihre religionskritischen Beiträge auf ihrem Blog „Unequally Yoked“. Jetzt hat die bekennende Atheistin eine Kehrtwendung vollzogen. Nach ihrer Bekehrung will sie nun in die Katholische Kirche eintreten.

pro Medienmagazin

Dies meldet die katholische Nachrichtenagentur „Catholic News Agency“ (CNA). „Meine Freunde haben mir schon etliche Jahre vorgeworfen, dass ich eine inkonsequente Lebensphilosophie hatte, die ich so nicht aufrecht erhalten kann“, beschreibt Libresco in einem Blog-Eintrag die Beweggründe der Konversion.



Interesse an Lewis und Chesterton

Sie habe lange geglaubt, dass moralische Ansprüche lediglich eine abstrakte Wahrheit seien: „Auf der Suche nach Wahrheit habe ich eine Lösung für meine Vorstellungen im katholischen Moralsystem gefunden“, betont die 22-jährige Yale-Absolventin. Obwohl sie Atheistin war, habe sie sich über Jahre hinweg mit dem Christentum und Fragen der Moral beschäftigt und dabei auch die Bücher der Theologen C.S. Lewis und G.K. Chesterton gelesen.

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7 Comments

  1. bei den Katholiken wirs sie sicher auch fündig werden. Die Wahrheit über die sexuellen Kindesmißhandlungen dürften alle interessieren,und was in der Vatikanbank vor sich geht, ebenso.
    Aber ob sie die Wahrheiten finden wird…. man darf gespannt sein.

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  2. @ Josef

    Nach Lage der Dinge muß die angeblich atheistische Bloggerin noch bis in alle Ewigkeit nach der Wahrheit suchen, denn dort, wo sie jetzt sucht, findet sich keine Wahrheit, sondern lediglich über viele Generationen hinweg verbreitete unbewiesene Mythen, Märchen und biblische Lügen ! Alles Lügen, die den jeweilis Herrschenden gut in den Kram passten.

    So wird den auch das Gottesgnadentum im Neuen Testament konkretisiert: Der Brief des Paulus an die Römer (Röm 13,1-7, Pflichten gegenüber dem Staat) erläutert die christliche Vorstellung, dass jede staatliche Gewalt von Gott verliehen ist und ein Widerstand gegen diese Gewalt einen Verstoß gegen den Willen Gottes darstellt: Da ist zu lesen:

    „Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen.“ (Zitatende)

    Jetzt weißt du auch, woher sich die unter Atheisten übliche Bezeichnung „Religiot“ ableitet. Darunter versteht man Leute, noch nicht erkannt haben, dass Religion lediglich ein Vorwand der Herrschenden ist, sich die Untertanen gefügig zu machen. Könige von Gottes Gnaden gibt es heutzutage ja zum Glück nicht mehr, aber als Mittel zum Machtmißbrauch wird die Religion in der Politik nach wie vor mißbraucht. Und – wer solches mit sich geschehen läßt, ist nun mal ein Religiot. Zugegeben, der Machtmißbrauch ist heutzutage nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Aber allein schon der von einigen Politikern immer wieder ins Spiel gebrachte Begriff von der „christlichen Leitkultur“, belegt die Behauptung, dass Politik und Religion sich gegenseitig die Bälle zuspielen.

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  3. „,dass moralische Ansprüche lediglich eine abstrakte Wahrheit seien: “Auf der Suche nach Wahrheit…“

    Auf der Suche nach der 42, der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Universums und dem ganzen Rest und so weiter…
    Die Dame war auf der Suche nach Sinn-Aufpfropfung durch X (Beliebiges wie „42“ einsetzbar für X).

    Wie ein Opfer und Sühnekult, der eine Schöpfer-Geschöpf Dichotomie gewürzt mit etwas Theodizee Problematik, was alles für sich genommen schon de facto die Negation von ethischer Reflektion darstellt, das Label Moral haben kann ist schon ein Kuriosum über das man nur den Kopf schütteln kann.
    Vergleichbar etwa mit der „gesunden Volksmoral“ die in Dutzenden Briefwechseln zwischen Gauleitern und Sturmbandführern von anno dazumal vorkam.

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  4. Die junge Dame hat eben die Religion gewechselt. Na und? Atheisten und Theisten geben beide auf eine irrelevante und nicht zu beantwortende Frage eine Antwort. Das Gegengift gegen den Glauben an Gott ist eben nicht der Glauben an den Nicht-Gott, sondern der Nichtglaube, also der Apatheismus. Gott? Mit doch egal.

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  5. Diese profilierungssüchtige Dame war noch nie eine überzeugte Atheistin. Bei ihrem Verhalten handelt es sich eindeutig um die totale Unsicherheit, welche sie auf dem „ewigen Weg der Suche“ zu kompensieren versucht. Ich wünsche ihr, dass sie zu sich selbst findet. Bei ihrem psychischen Zustand wird das eher wieder nicht gelingen. Wer sich allerdings über ihren eingegebenen Sinneswandel freuen wird, sind die religiösen Obermacker. Menschen vom Schlage dieser Frau Libresco sind genau das Potential, was die religiotischen Vereine zur Selbsterhaltung brauchen. Der, durch ihre „Freunde“ beeinflussten Frau L. sei nur noch bestätigt: „Dümmer geht´s wirklich nimmer!“

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