Kein Papstopfer


Geben ist seliger denn nehmen.

Fünf katholische Pfarreien im aargauischen Fricktal wollen das alljährliche Papstopfer für gemeinnützige Zwecke statt für den Vatikan ausgeben. Als Grund bezeichnen sie die negativen Schlagzeilen aus Rom zu Themen wie Vatikanbank, Piusbrüder oder die Vati-Leaks-Affäre.

Neue Zürcher Zeitung

Aus Protest gegen den Vatikan weigern sich fünf katholische Pfarreien im aargauischen Fricktal, am (morgigen) Sonntag das alljährliche Papstopfer einzusammeln. Die Kollekte der Gläubigen wollen die Pfarreien stattdessen für Notleidende in der Region verwenden.

Die Schlagzeilen aus dem Vatikan machten «ohnmächtig und zornig», heisst in einer schriftlichen Stellungnahme der fünf Pfarreien. Es gehe um die Themen Vatikanbank, Piusbrüder sowie um die Vati-Leaks-Affäre. Das konterkariere die Arbeit, welche die Seelsorgenden und viele Ehrenamtliche in den Pfarreien leisteten.

weiterlesen

1 Comment

  1. Der eigentliche Schwachsinn ist, dass „…das alljährliche Papstopfer“ überhaupt existiert. Das Bild zeigt auf deutliche Art und Weise, dass das Lippengeschwurbel der RKK und auch anderer Religiotengruppen nur verlogene Fassade für ihre Geldgierig ist.

    Die 5 Pfarreien, die hier protestieren machen zwar einen Anfang, aber für einen weitergehenden Durchblick reicht das nicht, leider.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.