Religion dient der Ausgrenzung


«Welcher Kirche oder Religionsgemeinschaft gehören Sie an?», lautete die Frage des Bundesamts für Statistik. 2010 beantworteten sie 38,8 Prozent der Bevölkerung mit «römisch-katholisch». Bild: Keystone/Maurizio Brambatti

Es ist paradox: Immer weniger Menschen in der Schweiz glauben an Gott, doch enervieren sie sich immer öfter öffentlich über Religion. Religion wird vermehrt zur Abgrenzung eingesetzt, haben Forscher festgestellt.

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In punkto Religion wächst in der Schweiz eine Kluft: Ihre Bedeutung im Privaten schrumpft, während sie als Zankapfel in Politik und Medien bedeutsamer wird. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58) in seinem Schlussbericht vom Dienstag.

Religion werde in den Medien, aber auch auf dem Schulhof und in der Politik oft zur Abgrenzung der «einheimischen» von «fremden» Gruppen benutzt, wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in einem Communiqué schreibt. Dies geschehe häufig im Zusammenhang mit gewalttätigem Handeln oder stereotypen Wahrnehmungen von Migranten.

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1 Comment

  1. Religion hat in der Geschichte der Menschheit noch nie dem Frieden gedient. Das Gegenteil trifft erwiesenermaßen schon eher zu !

    Zudem: Religion ist der wirksamste Ausgrenzungsfaktor !

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