Kein Alkohol ist auch keine Lösung


Nach Schröders Plänen drüfen junge Katholiken nicht einmal mehr Messwein trinken. (Bild: Deutschlandradio – Daniela Kurz)

Ein einziger Skandal sind die Pläne von Familienministerin Kristina Schröder, die das „Komasaufen“ bei Jugendlichen unterbinden sollen, findet Klaus Pokatzky. Jugendliche würden so noch weiter weg von der Kultur getrieben – und der Religion.

Eine Glosse von Klaus PokatzkyDeutschlandradio Kultur

Jetzt geht es ums Eingemachte. Jetzt geht es nicht um so banale Geschichten wie einen Euro-Rettungsschirm oder das Verhökern unserer Daten an irgendwelche Werbefritzen durch den Staat. Jetzt geht es um die christlich-abendländischen Werte unserer Kultur.

Jetzt geht es darum, dass im Bundesfamilienministerium von Kristina Schröder von der CDU Pläne entwickelt werden, wie das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen bekämpft werden soll. Mit diesen Plänen soll die Jugend noch weiter weg von der Kultur getrieben werden, damit wird die Jugend noch mehr der Religion entfremdet. Damit wird die Jugend per Gesetz in die Einsamkeit der Computer mit ihren Ballerspielen – und bewusst auch noch mehr in die Politikverdrossenheit – getrieben.

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5 Comments

  1. Komisch, bei den alten Germanen gehörten nach Geschichtsverständnis Saufgelauge mit Met auf Bärenfällen liegend zu Tagesordnung

    Was passiert denn an den abgelegenen Tankstellen der Ost-Provinzen. Da treffen sich Dutzende Möchtegern Germanen, saufen sich die Hucke voll und fangen an zu randalieren bis die Tanke in Trümmern liegt.

    Ich habe an einigen Ost-Tankstellen kehrt gemacht, obwohl nur noch wenige Liter im Tank waren. Es ist so ein unwirkliches Gefühl der Gefahr, dass einen gegen jede Logik handeln läßt. Wenn da ein Dutzend Jugendliche rumturnen torkelnd mit abartigen Bewegungen, dann sind offensichtlich alle Dämme der Vernunft gebrochen und man bleibt lieber auf freier Stecke liegen. Da kann man auf einen nüchernen Helfer warten.

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  2. @ Sospetto

    Dieses Video habe ich schon vor einigen Jahren im TV gesehen. Die Tiere sind allerdings nicht vom Saufen betrunken geworden, sondern weil sie Früchte gefressen haben, die danach im Magen zu Alkohol vergoren sind. Tiere können ja solche Konsequenzen nicht vorhersehen. Gestehe Deinen Irrtum ein und widerrufe Deine Falschaussage !

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  3. Die Aussage, dass kein Alkohol auch keine Lösung ist, trifft sicher zu. Nur zuviel Alkohol kann garantiert auch nicht die Lösung sein. Sorry, aber in diesem Falle bin ich auf der Seite der Familienministerin. Wer es – so wie ich – in seinem Umfeld erlebt hat, welche Zerstörungskraft der Alkohol haben kann, der neigt nicht dazu, diese Droge zu verniedlichen. Ein Tier hört auf mit Saufen, wenn es genug hat. Nur der Mensch kennt diese Grenze nicht und säuft einfach weiter !

    Was sind das für armselige, hirnlose Menschen, die nur mit Alkohol aus sich herausgehen und fröhlich feiern können ?

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