Griechenland: 200 Millionen Euro für geistliche Gehälter


foto: ap/dimitri messinis
Eine Reihe von Einsparungen soll in Griechenland durchgeführt werden, darunter sind auch Kürzungen bei den Priestergehältern.

Neue Einsparungen sehen vor, dass nur noch die Hälfte der Priestergehälter vom Staat bezahlt werden

derStandard.at

Auf der Suche nach weiteren Einsparungsmöglichkeiten plant die griechische Regierung nun auch die orthodoxe Kirche zur Kasse zu bitten. Zudem soll die Militärpflicht um drei Monate verlängert werden. Studenten, die länger als die Regelzeit studieren, sollen für ihr Studium zahlen.

Wie die Athener Zeitung „Ta Nea“ am Freitag berichtete, untersucht die Regierung des konservativen Ministerpräsidenten Antonis Samaras einen Vorschlag, dass der Staat nur noch zur Hälfte für die Priestergehälter aufkommen soll. Für die andere Hälfte soll die Kirche selbst sorgen, die größter Grundbesitzer des Landes ist. Allein bei den Löhnen der Geistlichen könnte der Staat rund 100 Millionen Euro jährlich sparen.

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2 Comments

  1. Solange dieses Land nicht nachweislich ihre Reichen in die Plflicht nimmt, den Rentenmissbrauch beseitigt und eine ordentlich Finanzgesetzgebung einführt und durchsetzt dürfte kein €uro mehr in dieses land fließen!

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  2. Zum Thema Griechenland fehlen mir mehr und mehr die Worte ! Ich möchte wetten, dass uns dieses Thema
    noch mindestens ein halbes Jahrhundert lang verfolgt. Wenn’s nach mir ginge, dürfte kein einziger Euro mehr
    nach Griechenland fliessen. Die fehlende Bereitschaft der Griechen für die betrügerischen Handlungen ihrer
    Politiker die Konsequenzen zu tragen, ist unerträglich. Sie haben diese Leute gewählt und jahrzehntelang
    unkontrolliert wursteln lassen. Und dafür sollen wir in Europa jetzt die Zeche bezahlen ? Dazu sage ich nur:
    K n i f = Kommt nicht in Frage !

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