Erbgutanalysen widerlegen Amerikas Besiedlungsgeschichte


© Emiliano Bellini

Wer bevölkerte als erstes die amerikanischen Kontinente? DNA-Untersuchungen Hunderttausender zeigen nun: In drei Wellen kamen Menschen vor 14.000 Jahren in die Neue Welt.

Von Jan DöngesZEIT ONLINE

Die Besiedelung Amerikas ist eindeutig das am stärksten umstrittene Kapitel der Geschichte menschlicher Wanderbewegungen. Noch immer – und trotz Jahrzehnten intensiver Forschung – ist nicht klar, wer wann und wie als Erster seinen Fuß auf den Doppelkontinent setzte. Jetzt liefern gleich zwei aktuelle Studien zentrale, neue Erkenntnisse: Ein großes Wissenschaftlerteam um den Genetiker David Reich von der Harvard Medical School in Boston sorgte für den ersten umfassenden Genvergleich heutiger Ureinwohner, und Forscher um Dennis Jenkins von der University of Oregon in Eugene wiesen eindeutig nach, dass statt einer mindestens zwei Kulturen vor rund 14.000 Jahren Nordamerika bewohnten.

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2 Comments

  1. Zur krassen Idiotie der Mormonen gibt es eine fundierte Stellungnahme

    Erklärung des Smithsonian Institute von 1996 zum Buch Mormon
    1. Das Smithsonian Institut hat das Buch der Mormonen in keiner Hinsicht als wissenschaftliche Quelle benutzt. Smithsonian Archäologen sehen keinen direkten Zusammenhang zwischen der Archäologie der neuen Welt und dem Thema des Buches.

    2. Die körperlichen Eigenheiten der Indianer sind generell mongoloid und am nächsten mit den Völkern von Ost-, Zentral- und Nordost-Asien verwandt. Archäologische Funde zeigen, dass die Vorfahren der Indianer der neuen Welt vermutlich während der letzten Eiszeit um 35.000 – 25.000 v.C. über eine Landbrücke der Beringstraße in einer fortlaufenden kleinen Migration in die neue Welt kamen.

    3. Gegenwärtige Beweise gehen dahin, dass die Normannen um 1000 n.C. als erste Menschen aus dem Osten Nordamerika erreichten. Sie besuchten aus Grönland kommend nur kurz den nordöstlichen Teil. Es gibt keine Hinweise, dass sie je Mexiko oder Zentralamerika erreichten.

    4. Die wichtigsten Beweise unterstützen die wissenschaftliche Feststellung, Kontakte mit der alten Welt waren – wenn es sie je gab – von sehr geringer Bedeutung für die Entwicklung einer Amerikanisch-Indianischen Kultur. Keine der grundlegenden Pflanzen oder Tiere der alten Welt wurden in vorkolumbianischer Zeit domestiziert, vielleicht ausgenommen der Hund. Die Indianer Nordamerikas kannten vor 1492 n.C. keinen Weizen, Gerste, Hafer, Hirse, Reis, Rind, Schwein, Huhn, Pferd, Esel, Kamel. Kamele und Pferde waren in Nord- und Südamerika zusammen mit dem Mammut und Mastodon bereits vor 10.000 v.C. ausgestorben, als frühe Großwildjäger durch den amerikanischen Kontinent streiften.

    5. Eisen, Stahl, Glas, und Seide waren in der neuen Welt vor 1492 n.C. unbekannt, ausgenommen gelegentliche Funde von Raseneisen. Kupfer wurde in vorkolumbianischer Zeit an verschiedenen Orten verhüttet, die Metallurgie beschränkte sich auf das südliche Mexiko und die Anden, wo Vorkommen von Gold, Silber, Kupfer und deren Legierungen in später vorkolumbianischer Zeit genutzt wurden.

    6. Es besteht die Möglichkeit der Verbreitung von kulturellen Kontakten über den Pazifik, Mittelamerika und die nordwestliche Küste von Südamerika über Hunderte von Jahren vor der christlichen Zeit. Jedoch sind solche inter-hemisphärischen Kontakte nur zufällige Reisen gewesen ausgehend vom östlichen und südlichen Asien. Es ist nicht sicher, dass derartige Kontakte je aufgetreten sind; ganz sicher gab es keinerlei Kontakte mit den alten Ägyptern, Hebräern oder anderen Ethnien aus dem westlichen Asien oder dem Nahen Osten.

    7. Keine renommierter Ägyptologe oder andere Spezialisten der Archäologie der alten Welt und kein ausgewiesener Experte der Vorgeschichte der neuen Welt haben je eine Beziehungen zwischen archäologischen Funden in Mexiko und in Ägypten bestätigt.

    8. Schriften der alten Ägypter, Hebräer und anderen Ethnien der alten Welt mit einem Kontext zur neuen Welt in vorkolumbianischer Zeit finden sich häufig in Zeitungen, Zeitschriften und Sensationsbüchern. Keiner dieser Texte hat einer Prüfung durch renommierte Wissenschaftler standgehalten. Keine Inschriften in der typischen Form der alten Welt geschrieben wurden je in Süd- und Nordamerika gefunden, ausgenommen einige wenige Germanische Runen Steine in Nordwestamerika, wie sie ähnlich auch in Grönland gefunden wurden.

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  2. Die diskusion ist entstanden durch den religiotischen Schwachsinn der Mormonen

    Joseph Smith behauptet im Jahre 1827 vom Engel Moroni über goldene Platten mit Texten in fremden Schriftzeichen informiert worden zu sein. Mittels der Sehersteine Urim und Thummim, biblische Namen die bereits Flavius Josephus verwendet, konnte er die Platten entdecken und so das korrekteste Buch auf Erden übersetzen. In Gerichtsdokumenten gibt er sich am 19.3.1830 als Autor und Eigentümer aus, beansprucht also das Copyright. In einem Gerichtsprotokoll von Richter Neeley gab Joseph Smith an, seit etwa drei Jahren durch einen Stein zu schauen, um nach verlorenen Schätzen und Gegenständen zu suchen. Als Sprache der originalen Dokumente gibt Joseph Smith „reformiertes Ägyptisch“ an, eine nie existierende Sprachversion neben dem damals noch nicht entzifferten Altägyptisch, Hieratisch und Demotisch. Die Texte von Joseph Smith sind paranoide Phantasie und haben mit den Dokumenten nichts zu tun, die im Buch Mormon handelten Personen und Völker alle sind frei erfunden. Die mormonische Gemeinschaft besteht unbeugsam darauf es handelt sich um eine authentische Geschichtsschreibung der Völker auf dem amerikanischen Kontinent.

    Im Buch Mormon sind die semitischen Vorfahren der pro-kolumbianischen Indianer nach Amerika ausgewandert. Nachdem Gott beim Turmbau zu Babel ihre Sprachen verwirrte, sind die Jarediten etwa um 2200 v.C. in Booten nach Amerika gerudert. Damit waren alle Indianer Amerikas jüdischer Abkunft mit Vorvätern aus dem antiken Jerusalem des Königreichs Judäa, obwohl es dies Königreich nicht gegeben hat. Das göttliche Paradies von Adam und Eva war in Missouri, total unlogisch wie alles. Als kanonische Schriften gelten den Mormonen neben Teilen der Bibel mit Altem und Neuem Testament das Buch Mormon, Lehre und Bündnisse und die Köstliche Perle. Diese Schriftenreihe ist nicht abgeschlossen, da die Mormonenkirche fortgesetzt göttliche Offenbarungen erhält, die eventuell als Erweiterung einfließen.

    Die hebräischen Amerikasiedler brachten ihre gesamte Kultur mit, dabei gab zu der Zeit weder Hebräer noch Althebräisch als ihre Schrift und Sprache, die erst 1200 Jahre später entstand. Nach 1000 Jahren in Amerika wurden alle Völker bis auf die Lamaniten vernichtet, nach Joseph Smith die Vorfahren aller amerikanischen Indianer. Kein Indianerstamm in hatte eine Sprache, die Ähnlichkeiten mit Althebräisch aufweist noch hat es je solche Gravuren in Ton oder Stein gegeben. Im Jahre 2007 zwangen wissenschaftliche Beweise die Mormonen obige Aussage wie folgt zu ändern: Nach Tausenden von Jahren wurden alle vernichtet, bis auf die Lamaniten, und sie befinden sich unter den Vorfahren der amerikanischen Indianer.

    Der Stamm der Lamaniten frei erfunden von Joseph Smith hat in Amerika Tempel und befestige Städte gebaut, deren Ruinen nie gefunden wurden. Die Lamaniten kannten das Rad und das Pferd, obwohl beides erst durch die Spanier in die Neue Welt kam. Sie hatten Schafe, Rinder und Mastvieh, obwohl diese Tiere in Amerika unbekannt waren. Sie bauten Weizen, Gerste und andere Getreidearten an, obwohl die realen Indianer Nordamerikas nur Jäger und Sammler waren und nur wenige Stämme im Südwesten den Mais kultivierten. Sie kannten neben Kupfer und Messing auch Schwerter und Stahl, obwohl Schwerter unbekannt waren und Stahl erst mittels Steinkohle bei Temperaturen über 1450 °C erschmolzen werden kann.

    Holzkohleschmelzen mit maximal 1000 – 1200 °C je nach Belüftung reichen nur für einfaches Eisen. Die Lamaniten kannten Seide und Leinen, obwohl Seidenraupen oder blau blühende Leinengewächse unbekannt waren. Bei der Menge dieser und weiterer absurder Phantasien nutzt es wenig, wenn Mormonen wie John Welch später erklären – Leinen wurde aus Fasern der Agaven und Seide aus Hasenhaaren gewonnen. Es bleibt nur die traurige Erkenntnis, dass hier zwar Aufklärung in Geschichte angebracht wäre, aber vollkommen sinnlos ist. Eine Stellungnahme vom renommiertesten Institut der Vereinigten Staaten bewirkte nichts:

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