Knesset-Abgeordneter zerreißt Exemplar des Neuen Testaments


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„Abscheuliches Buch“ für „millionenfachen Mord“ mitverantwortlich

WELT ONLINE

In Israel hat ein ultra-nationalistischer Parlamentsabgeordneter im Zorn ein unaufgefordert zugesandtes Exemplar des Neuen Testaments zerrissen. Nachdem am Dienstag Aufnahmen von der Tat im Internet kursierten, entzündete sich daran eine öffentliche Debatte. Der Abgeordnete Michael Ben Ari von der Nationalen Union rechtfertigte sein Vorgehen damit, dass dieses „abscheuliche Buch für millionenfachen Mord“ mitverantwortlich sei. Er verwies etwa auf die Judenverfolgung durch die kirchliche Inquisition.

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  1. Der Antisemitismus ist viel älter als die Vulgata (Bibel), geschrieben von Hieronymus ab 384 n.C.

    Das Edikt des Kaisers Tiberius Claudius Nero Germanicus zwingt alle Juden Rom zu verlassen (Antiquities 18.3.5), im Jahr 49 n.C. werden etwa 4.000 nach Sardinien deportiert. Kaiser Nero, der den jüdischen Propheten Paulus als falschen Römer etwa 64 n.C. köpfen und die Leiche an dien Cirkuslöwen verfüttern ließ, hat das Edikt nicht aufgehoben

    Erst Irinäus von Lyon hat um 180 n.C. aus dem jüdischen Propheten den Jesusapostel Paulus gemacht und dazu die Geschichte umgeschrieben. Der Antisemitismus in Mittelalter von Westeuropa manifestiert sich in Martin Luther, der als geistiger Wegbereiter des NAZI-Rassenwahn gilt.

    Er liefert als frommer Christ in seiner Epistel zur Judenvernichtung dem Jesuitenschüler Heinrich Himmler die Argumente wie enteignen, mit Feuer und Gewalt vertreiben und ist geistiger Vordenker der Wannsee-Konferenz mit systematischer Vernichtung von 6 Millionen

    (1) Erstlich, daß man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien.
    (2) Zum anderen, daß man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun.
    (3) Zum dritten, daß man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein.
    (4) Zum vierten, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren.
    (5) Zum fünften, daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler oder desgleichen sind. Sie sollen daheim bleiben.
    (6) Zum sechsten, daß man […] nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren. Und ist dies die Ursache, alles was sie haben haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher.
    (7) Zum siebten, daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen. Man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.

    Nazürlich nehmen die höchsten Kirchenfunktionäre als ex NSDAP-Mitglieder das nicht wahr, Der Rat der EKD setzt sich noch 1960 bei der Regierung für den von Israel entführten Holocaust-Organisator ein. Der Superintendent und NSDAP-Kriegspfarrer Mensing-Braun bescheinigt Adolf Eichmann eine „grundanständige Gesinnung, ein gütiges Herz, große Hilfsbereitsc
    haft, er wäre für ihn nicht vorstellbar, dass Eichmann je zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“.

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