V. Beck: „Auch der Atheismus kann fundamentalistische Züge annehmen“


Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck © Uli Deck/dpa

Der Grüne Volker Beck erntet für seinen vehementen Einsatz für die Beschneidung hasserfüllte Reaktionen. M. Lau hat mit ihm über seine Motive gesprochen, weiterzumachen.

Von Mariam LauZEIT ONLINE

ZEIT ONLINE: Herr Beck, Sie haben sich am Donnerstag im Bundestag leidenschaftlich für die Rechte von Juden und Muslimen auf Beschneidung ihrer Söhne ins Zeug gelegt – warum?

Volker Beck: Ich will, dass jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland möglich ist, und zwar frei von jedem Kriminalisierungsdruck.

ZEIT ONLINE: Viele der Gläubigen, für die Sie sich da eingesetzt haben, würden einem bekennenden Homosexuellen wie Ihnen nicht die Hand reichen. Warum werfen Sie sich trotzdem für sie in die Bresche?

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3 Comments

  1. Die Liste der Grünen-Politiker, die bei mir auf der Nichtwählbarkeitsliste stehen wird immer länger und länger und länger… Hier beispielhaft die Namen von lediglich drei von vielen nicht wählbaren Grünen-Politikern. 1. Barbara Steffens, Gesundheitsministerin von NRW, Biggy Bender, Stuttgart, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, und jetzt eben auch der Beschneidungs-Befürworter Volker Beck.

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  2. Was für ein geistiger Dünnschiß in verkappter Religiotie. Die Menschenrechte sind unteilbar.

    Kreationisten agieren in Gruppierungen, Gemeinden, Sekten und dergleichen Religionssprengel, wobei die Zahl dieser Klüngel in die Tausende geht. Die Beifall klatschende Menge der Einfaltspinsel gibt den Vorbetern die Macht und die Mittel ihren Religionsmüll nach draußen zu tragen, sie nennen es missionieren nach der Devise „Wenn Du nicht glaubst was ich verkünde, dann schlag ich Dir den Schädel ein“ oder bei entsprechender Rechtslage etwas milder „dann wirst Du ewig in der Hölle braten“

    Atheisten sind schlicht Menschen die nicht an einen der viele Tausend Gotter als höheres Wesen, Engel, Dämonen, Wunder und das fundamentale Unwissen glauben. Die Zahl der Gruppen, in denen sich Atheisten zusammenschließen, ist minimal. In Deutschland vielleicht unter 5. Missionarisches Auftreten dieser Gruppen und agressive Agitation kenne ich nicht.

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  3. Vielleicht sollte man besser Leute wie Herrn Eran Sadeh aus Israel (siehe folgenden Beitrag) zu uns in den Bundestag holen. Der weiss wenigstens mitzudenken. Gerne kann der Volker Beck ja nach Israel auswandern und dort seine Profilneurose ausleben. Wäre interessant ob sich ein Rabbi bereit erklärte, ihn, trotz seiner, für gläubige Juden nicht akzeptablen Neigung, zu beschneiden.

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