Vatikan: Piusbruderschaft bleibt auf Distanz


Die abgespaltenen Konservativen können sich nicht einigen, ob sie sich den Vorstellungen des Vatikans wieder annähern.

Von Paul KreinerDER TAGESSPIEGEL

Kein klares Nein, und vor einem klaren Ja ein Katalog unklarer Bedingungen: Auch nach der sechstägigen Sitzung ihres Leitungsgremiums in der vorigen Woche hat die ultrakonservative Piusbruderschaft keine eindeutige Haltung zu einer möglichen Aussöhnung mit Rom gefunden. Das Ultimatum, das die Glaubenskongregation des Vatikans den abgespaltenen Piusbrüdern im März gestellt hat, ist ergebnislos verstrichen, die Entscheidung – ohne Termin – auf ein „außerordentliches Generalkapitel“ vertagt. Die Piusbrüder lehnen Modernisierungen in der katholischen Kirche seit den 60er Jahren ab, nicht zuletzt die Ökumene.

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