Respekt vor Religionen sinkt


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Die Einstellung gegenüber Religionen werde immer respektloser, dies konstantiert der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit, der deutsche Menschenrechtsexperte Heiner Bielefeldt. Erstmals finde ein aggressiver, verächtlicher Grundton gegenüber Religionen breite Resonanz, sagte Bielefeldt in einem Interview der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur KNA. Thema des Interviews war die Debatte über Beschneidungen.

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„Erschreckend sind das Ausmaß an Polarisierung, kulturkämpferischer Aufheizung und der sehr aggressiv verächtliche, ausgrenzende Ton, in dem über Religion geredet wird. Wir erleben gerade eine neue Bruchlinie in der deutschen Gesellschaft. Das macht mir Sorgen“, sagte der ehemalige Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, der an der Universität Erlangen lehrt.

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4 Comments

  1. Warum sollte man vor dem religösen Humbug Respekt haben

    Für die seit 50 Mill. Jahren in gesellschaftlichen Clans lebenden Hominiden und Primaten ist die Akzeptanz eines Führers unabdingbar. Altruismus bzw. Nächstenliebe und Ethik sind Teile der gesellschaftliichen Evolution verankert im emotional limbischen Stammhirn, ermöglicht durch das aus 9 Aminosäuren bestehende Hormon Oxytocin als Botenstoff der Nervenzellen. Die frühen Primaten kennen Hilfsbereitschaft, Empathie, Emotionen, Traditionen, Allianzen und Gewalt als Kultur durch Kommunikation und Erfahrung. Sie studieren kein „Heiliges Buch“ und beten keinen Gott an. Bei Hominiden und Primaten wird dies kulturell gefestigt und vererbt.

    Demokratie auf der Basis von Wissen, Toleranz, Respekt und freiem Willen ist noch keine 200 Jahre alt. In der Religiotie ist Demokratie unmöglich, die Clangesellschaft ist seit Jahrtausenden die Norm mit Despotismus, Vetternwirtschaft, Göttern, Engeln und Dämonen sowie Betrüger oder geisitg Gestörte als Führer. Etwa 25% der Menschen akzeptiert blind ihre selbst ernannten Oberhirten, die pseudo-demokratisch ihre Unfähigkeit durch all-wissend, all-fähig, all-gütig und dem Auserwählt-Syndrom als Paranoia manifestieren. Der Despotismus unterbindet freies Denken und Handeln, was einen Gesellschaftsmix diverser Kulturen in friedlicher Co-operation ausschließt. Soziopathische Perversion, Erpressung, Gewalt, Mord, heilige Kriege, Ausbeutung Misshandlung und Diskriminierung Andersdenkender ist eine „gute Tat“ von Gott gewollt, wobei im Zirkelschluss nur der bedingungslos Gläubige fähig ist Gottes Willen zu erkennen.

    Etwa 4350 Religionen üben fortlaufend parasitären Diebstahl in fremden Kulten. Zweifel am wahren Galuben werden mit Drohungen wie Ausschluss, Entzug der Privilegien, Gewalt bis hin zum Mord bestraft. Die christliche „Wahrheit“ negiert reales Wissen und historische Fakten. Eine derart krasse Realitätsverweigerung gilt medizinisch als Wahn und entwickelt sich zur psychopathologischen Schizophrenie, sobald der Wähnende leidet oder sein Verhalten für die Mitwelt unzumutbar oder gar gefährlich wird.

    Die Instruktion zur Berufung von Theologen definiert die RKK Glaubenkongreation im Mai 1990, dass Theologie als Lehrfach so wenig an eine Universität gehört wie Voodoo, Astrologie oder Homöopathie. Das Bundesverwaltungsgericht (2005, BVerwG 2 C 31.04) entscheidet so im Fall Lüdemann. Theologen studieren 4-8 Jahre Zombielogie unter Ausblendung historischer Fakten und Wissenschaft. Dämonen werden durch Exorzismen ausgetrieben, seit Jahrzehnten tote Könige regieren über noch nicht existente Städte, Blinde können wieder sehen, Körperteile wie Arme und Beine wachsen nach, Lebensmittel entstehen aus Nichts, Auserwählte wandeln auf dem Wasser, Tote werden zum Leben erweckt und geistern als Untote Jahrtausende umher, damit gläubige Kannibalen sie als Eucharistie fressen und der perfekten Schöpfung des himmlischen Zombies die Genitalien verstümmeln, pseudo-wissenschaftliche Religiotie.

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  2. Die Sorgen des Herrn Heiner Bielefeldt sind durchaus berechtigt.

    Endlich ist es soweit, dass man ohne verbrannt zu werden, auf die Verbrechen der Religionen Stellung beziehen kann. Allerdings sind die ehemaligen Indoktrinationsopfer und Konvertiten die hier im Blog und auch anderswo ihre Meinung kund tun weit zu Wenige, um die Jahrhunderte währende Unterdrückung durch das schwarze Geschmeiss wirkungsvoll zu bekämpfen.

    Leider werden die zumeist vollgefressenen und schmierig drein schauenden Kinderverführer noch immer von devoten Politikern und anderen Waschweibern sowie auch sonstigen Kniebank rutschenden Schafen unterwürfig in Amt und Würden halten.

    Vor allem in Islam zeigt sich die Menschen verachtende Einstellung der Religionen ganz deutlich. Die Entscheidungskämpfe zwischen den Religionen werden nahezu immer mit Blut bezahlt. Gegen die vielen Toten im Morgenland erscheinen die Morde im Drogenbereich Südamerikas nahezu als Kleingaunerei.

    Jawohl Herr Bielefeldt, die christlichen Werte verursachen bei mir fast immer Übelkeit und ich halte das auch nicht mehr hinter dem Berg – ich kotze es einfach heraus.

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  3. Es ist ja auch allmählich an der Zeit, dass mit dem total verlogenen Reli-Zauber endlich mal abgerechnet wird. Irgendwann ist schließlich die Toleranzgrenze erreicht und das realistische Vernunftdenken muß endlich Einzug ins „aufgeklärte“ 21. Jahrhundert halten. Der Reli-Schwindel wurde ja lange genug gehegt und gepflegt und konnte sich ungestraft und nahezu unbehelligt jedes erdenkliche Verbrechen erlauben. Dass das Religiotentum überdies eine gewaltige Blutschuld auf sich geladen hat, wird offensichtlich immer noch geleugnet oder verdrängt. Wie sonst kämen deutsche PolitikerInnen dazu, wieder und wieder den Begriff von der „christlichen Leitkultur“ im Munde zu führen, müßten sie doch eigentlich wissen, dass die Historie des Christentums alles andere als ein Ruhmesblatt ist.

    Den Anspruch auf Respekt und Toleranz hat das Christentum (aber auch der Islam) längst verspielt. Man braucht siich deshalb in diesen Kreisen nicht zu wundern, wenn der Wind inzwischen schärfer bläst und die Verlogenheit des sich humanistisch gebenden Religiotentums schonungslos entlarvt.

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