Ethikrat befasst sich mit Streit-Thema Beschneidung


Rabbi Zoltan Radnoti (l.) und der Vater, Gyula Ferencz-Kuna, beten bei der jüdischen Beschneidungszeremonie für den acht Tage alten Jungen Ruben in Budapest. Foto: Bea Kallos/Archiv Foto: dpa

Das Streitthema Beschneidung beschäftigt nun auch den Ethikrat. Am 23. August 2012 wird sich das unabhängige Expertengremium in öffentlicher Sitzung mit der Beschneidung von minderjährigen Jungen aus religiösen Gründen befassen.

Abendzeitung München

Das teilte das Gremium am Freitag in Berlin mit. Das Landgericht Köln hatte Ende Juni Beschneidungen von Jungen aus religiösen Gründen für rechtswidrig und strafbar erklärt und damit bundesweit eine heftige Debatte ausgelöst. Von Juden und Muslimen, bei denen die Beschneidung von Jungen ein wichtiges religiöses Ritual mit langer Tradition ist, wurde das Urteil scharf kritisiert.

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2 Comments

  1. Man sollte vielleicht doch betonen, dass es ja eigentlich nicht um ein Verbot der Beschneidung geht, sondern nur darum, diese aufzuschieben, bis bie betroffene Person volljährig ist…

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