Beschneidung: Mediziner wollen Schutzalter von 16 Jahren


Bild: (c) APA/VASSIL DONEV/EPA (VASSIL DONEV/EPA)

Ärzte warnen vor Langzeitfolgen und fordern, dass eine rituelle Beschneidung erst ab 16 durchgeführt werden darf. Mit ihrem Appell an die Politik werden die Mediziner wohl nicht auf offene Ohren stoßen.

Die Presse

Eine Gruppe von Medizinern und Psychologen forderte am Mittwoch ein gesetzliches Schutzalter von mindestens 16 Jahren bei religiös motivierter Beschneidung. Denn der Eingriff aus nicht medizinischen Gründen sei mit plastisch-chirurgischen Operationen gleichzustellen.

Bei jüngeren Buben sollte der Eingriff nur dann durchgeführt werden, wenn es aus medizinischer Sicht notwendig ist. „Dass an Babys heute noch Beschneidung ohne Anästhesie praktiziert wird, ist inakzeptabel“, meinte der Urologe Florian Wimpissinger.

2 Comments

  1. Das wird auf erbitterten Widerstand der katholischen Kinderficker stoßen, nach kanonischem Recht – das vermeintlich über dem weltlichen Recht steht – beginnt das Jungendalter mit 12 Jahren.

    Das wird in den Richtlinien deutlich. Nach den neuen Standards der US-Bischöfe gelten Priester nur dann als pädophil, wenn sie mit mehr als mit 1 Kind unter 12 Jahren sexuellen Kontakt haben, sonst gelten die Priester als schwul. Im Islam sind weibliche Kinder ab 12 Jahren ehefähig und können billigst bis zu 4 Stück gekauft werden, damit sich geile alte Säcke daran befriedigen.

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  2. Wenn’s denn sein muß, kann man für die Beschneidung das Schutzalter auf 16 Jahre festlegen. Die Kosten für die Beschneidung dürfen dann aber nicht den Krankenkassen auferlegt werden. Ich gehe aber auch davon aus, dass ein normal entwickelter Sechzehnjähriger sich gegen eine Beschneidung entscheiden wird. In diesem Alter weiß er vermutlich schon, was er mit seinem besten und intakten Stück so alles anfangen kann.

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