Wolf: Gerichtsurteil weist auf gravierende Missstände hin


HVD Bundesverband sieht Urteil über die Pflicht zur Teilnahme am Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen als deutliches Warnsignal.

Humanistischer Verband Deutschlands

„Das Urteil des Amtsgerichts Monschau spiegelt aus meiner Sicht klar die schlechte Situation der Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen wieder“, sagte gestern Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, in Berlin zu einem aktuellen Gerichtsurteil in Monschau (Eifel).

„Wo ein Gericht es als eine maßgebliche Gefährdung des Kindeswohls beurteilt, wenn Schülerinnen oder Schüler nicht am katholischen Religionsunterricht und Gottesdiensten teilnehmen, gibt es erhebliche Missstände, die gravierend genannt werden müssen.“

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3 Comments

  1. Wieder ein Beweis. Religioten schrecken vor nichts zurück. Vor allem aber sind sie nicht in der Lage ihre eigene Blödheit und schon gar nicht deren Auswirkungen auf die Entwicklung eines vernünftigen Zusammenlebens aller Menschen, zu erkennen. Es ist zum davonlaufen.

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  2. Die Schäbigkeit der Religionen Kinder zu Religioten zu erziehen ist eine alte Praxis und sehr wirksam. Es ist genau diese Kinderverführung in der Schule, die Nachschub für die Religioten generiert. Das hat aber Arthur Schopenhauer (1788-1860) schon vor 150 Jahren erkannt, als er sagte:

    „Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.“

    Es ist also nicht neu, doch niemand schert sich darum, ganz im Gegenteil wie man sieht.

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  3. „Gotteswahn“ nennt es Richard Dawkins, wenn aus unschuldigen Kindern, die für alles offen sind, spalterisch „katholische, evangelische, jüdische oder moslemische,…..“ gemacht werden. Kindsmissbrauch nennen es andere, die selbst bewusst durch die Hölle religiöser Indoktrination in ihrer Kindheit gegangen sind..
    …..und bei uns wird dies auch noch per Gericht beschlossen…. ein Gebet zum rächenden orientalischen Gott eingeschlossen…was für eine Perversion des Begriffes „Kindswohl“.

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