Stiftung fördert Studie über Unsterblichkeit der Seele mit 5 Millionen Dollar


Detail aus „Der Flug zum Himmel“ (Hieronymus Bosch, etwa 1500). | Copyright: gemeinfrei

Die Josh Templeton Foundation hat den Philosophen Professor John Fischer mit Fördergeldern in Höhe von fünf Millionen Dollar ausgestattet, um die Frage nach der Unsterblichkeit der menschlichen Seele zu ergründen. Zu den Forschungsinteressen der Studie sollen unter anderem Nahtoderfahrungen und philosophisch wie theologisch der Glaube an ein Leben nach dem Tode gehören.

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Nachdem schon alleine Millionen von US-Amerikanern von eigenen Nahtoderfahrungen oder außerkörperlichen Erfahrungen berichtet haben und die meisten der Weltreligionen den Glauben an ein Leben nach dem Tode, Reinkarnation, Wiederauferstehung und/oder die Unsterblichkeit der Seele als Grundelemente verinnerlichen, soll sich die Studie erstmals umfassend und streng wissenschaftlich diesen Erfahrungen und Glaubensvorstellungen nähern.

„Schon immer haben sich die Menschen mit der Frage nach der Unsterblichkeit beschäftigt“, kommentiert Fischer die bevorstehende Arbeit im Rahmen des sogenannten „Immortality Projects“. „Wir Menschen haben ein tiefes Bedürfnis danach, zu erfahren, was nach dem Tode passiert. Die meiste Rezeption dieser Frage findet sich entweder in der Fantasy- und Science-Fiction-Literatur oder im Kontext der Frage nach einem Leben nach dem Tod, Himmel, Hölle, dem Fegefeuer oder Karma in der Theologie. Bislang hat sich aber noch niemand dem Thema auf eine Art und Weise genähert, wie sie Wissenschaft mit Theologie und Philosophie zusammenbringt.“

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6 Comments

  1. In Kürze liest man:
    Stiftung unterstützt:
    „Forschung zur Unsterblichkeit des Fahrzeugseins aufgenommen.
    Beginnt nach der Schrottpresse zum Metallwürfel eines VWs die wahrhaftige Benutzung als ein Fahrzeug?“

    Hochrangige Theologen sind sich alle einig und viele Menschen treibt es um:
    Dass man das Fahrzeugdasein nicht auf das Metallgerüst reduzieren kann und auch nach der Verschrottung das Unsterbliche „Fahrzeugsein“ destiliert und ins Jenseits gerettet wird, ja wo sogar die WAHRHAFTIGE Existenz eines Automobils erst beginnt!

    Es gibt auch sehr viele Zeugen. Diese Berichten zum Beispiel davon in Träumen schon Auto gefahren zu sein und das obwohl sie im Bett lagen und dabei gar nicht am Steuer eines Wagens saßen!
    Wie kann dies sein? Die einzige Erklärung ist, dass das „Fahrzeugsein“ unabhängig von der Materie existiert!
    So muss es sein. Amen.

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  2. Ist doch eigentlich ein gutes Argument.
    Jedesmal, wenn in einer Internet-Diskussion mit passendem Thema irgendsoein Vollhonk auftaucht und meint, das für ein spezielles Projekt (z.Bsp. eine Weltraummission) ausgegebene Geld hätte man doch lieber für Arme in Afrika (oder irgendein anderes gerade aktuelles Reizthema) ausgeben sollen – einfach auf solche bekloppten religiösen „Forschungs“projekte verweisen.
    Da geht wirklich Geld für absolut nichts verloren…

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  3. @ Gregor Schmitz

    Ich vermute mal, du bist ein total bekloppter religiotischer Vollidiot ! Somit hast du Anspruch auf mildernde Umstände. Ansonsten empfehle ich Dir: Steck dir doch deinen Fantasie-Gott sonst wohin ! Am besten in den Arsch !

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  4. Quote aus dem Artikel:

    Wir Menschen haben ein tiefes Bedürfnis danach, zu erfahren, was nach dem Tode passiert.

    Keine Frage, dass ich mit meiner Ansicht frei nach Nikos Kazantzakis, der sich diesen Spruch auf den Grabstein meißeln lies, auch noch glücklicher bin:


    Ich erhoffe nichts.
    Ich fürchte nichts.
    Ich bin frei.

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  5. Die 5 Millionen Dollar sollten sinnvoller Weise in die Errichtung einer psychiatrischen Klinik (am besten in den USA)
    investiert werden. Dort befinden sich schließlich die beklopptesten an der Religionitis erkrankten Menschen. Oder sollte man die Klinik vielleicht doch eher in Europa errichten ? Nix Genaues weiß man nicht. Auch wir Europäer sind schließlich von Religioten umzingelt ! Man getraut sich ja kaum noch auf die Straße !

    Auf den Sportplätzen erkennt man die Religioten daran, dass sie sich vor während und nach den Wettkämpfen bekreuzigen oder in Interviews den lieben Gott für den Sieg oder die Niederlage verantwortlich machen. (Mein Gott ! Warum hast du mich verlassen !?) Als ob der liebe Gott – wenn es ihn denn gäbe – die Zeit und die Muße hätte sich jedem einzelnen dieser Glaubensnarren zu widmen.

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