Das “christliche Europa“: Eine Fiktion


Bild: Qantara.de

In Bezug auf die Identität Europas wird heutzutage zunehmend auf das christliche oder das christlich-jüdische Erbe verwiesen. Ein Blick in die Geschichtsbücher straft diese These Lügen – und lehrt uns, dass der Islam seit Jahrhunderten Teil von Europas Geschichte ist.

Von Stefan SchreinerQantara.de

Wenn von Europa, seinem Selbstverständnis und vor allem seinen Werten die Rede ist, ist es noch immer weithin üblich – und wie es scheint, heute mehr noch als gestern –, von einem „christlichen“ Europa zu sprechen, oder doch zumindest auf seine christlichen Wurzeln zu verweisen und auf einer daraus resultierenden christlichen Prägung zu insistieren. Die political correctness verbietet es zwar, das Wort „christlich“ in diesem Zusammenhang exklusiv zu verstehen, und besonders wohlmeinende Stimmen beeilen sich denn auch, stattdessen von einer jüdisch-christlichen Tradition oder dem jüdisch-christlichen Erbe Europas zu reden, was die Sache indessen kaum besser macht.

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3 Gedanken zu “Das “christliche Europa“: Eine Fiktion

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  2. Was hat die christliche-jüdische Religion denn an Wertvollem vererbt, geile alte Böcke mit vatikanischem Privatbordell als Baal-Priester „Pontifex Maximus“ und Zehntausende Kinderficker im Talar, denen es in ihrem Zombiekult einzig ums Geld der gläubigen Religioten geht

    Das Christentum war nie eine friedliche und weise Religion, der die Menschen mit Freuden zuströmen, es wird mit extremer Brutalität aufgezwungen. Auf dem Konzil von Arles (314 n.C.) belegte die Kirche Deserteure des Heeres mit dem Bann. Das römische Militär nutzt mehrheitlich den Mithras-Kult, der Wechsel zum ähnlichen Jesus-Kult war einfach. Heidnische Gottesdienste werden ab 356 n.C. mit dem Tod bestraft. Kaiser Konstantin (285-337 n.C.) ist ein leuchtendes Beispiel christlicher Tugenden, er verläßt die 1.te Frau Minervina, ermordet den Sohn Crispus, seine Frau Fausta und vergiftet den Schwiegervater sowie die Mutter Helena.

    Die Christen usurpieren die Macht mit Gewalt und eine brutale Vernichtung von Menschen beginnt mit Kaiser Theodosius I. Im Edikt von Thessaloniki von 380 n.C. heißt es: „Wir befehlen, dass diejenigen, welche dies Gesetz befolgen, den Namen ‚katholische Christen‘ annehmen sollen; die übrigen dagegen, welche wir für toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande zu tragen, Ketzer zu heißen. Ihre Zusammenkünfte dürfen sich nicht als Kirchen bezeichnen. Sie müssen zuerst von der göttlichen Rache getroffen werden, sodann auch von der Strafe unser es Zornes, wozu wir die Vollmacht dem himmlischen Urteil entlehnen.“

    Mönche diffamieren 415 n.C. die Philosophin und Astronomin Hypatia als Zauberin, reißen ihr die Kleider vom Leib und zerstückelten sie mit Glasscherben. Ab 416 n.C. werden Nichtchristen aus den staatlichen Ämtern gefeuert und nicht glaubenskonforme Texte in den über 29 römischen Bibliotheken verbrannt. Ab 435 n.C. werden heidnische Kulte mit Verbannung und Gütereinzug geahndet, 3 Jahre später bei Todesstrafe verboten und die Tempel zerstört. Das Decretum-Gelasianum des Konzils von 496 n.C. ist der erste Zensur Index des Christentums.

    Das fortschrittliche 3-teilige Schulsystem des antiken Roms mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie wird eingestellt, römische Bibliotheken und Thermen als Horte des Wissens und der Volkshygiene werden geschlossen. Das Erziehungs- und Bildungssystem hört komplett auf zu existieren. Die RKK allein bestimmt was Wissenschaft sein darf, geniale alte Texte und Erkenntnisse werden als Text verbrannt oder überschrieben. Analphabetismus breitet sich erneut fast total aus, über Europa senkt sich für 1200 Jahre ein Schleier interlektueller Dunkelheit und Dummheit, Texte aus dieser Zeit von wissenschaftlichem Wert gibt es kaum.

    Das römische Weltreich zerfällt nicht wegen einfallender Barbaren: es fehlen Führer, Verwalter und Techniker die rechnen und schreiben können und eine Wirtschaftspolitk betreiben, die den Staat nicht durch immer neue Beutezüge finanziert. Universitäten oder Fakultäten werden auf päpstliche Weisung geschlossen, da die Wissenschaft kein Wissen gemäß der Bibel liefert. Die Universität von Salamanca reduziert sich von einst 12.500 Studenten auf 300. Juden brauchen keine Bildung, der Mann hat keine Rippe weniger als die Frau, die Erde ist keine Scheibe, die Seele ist nicht zu finden, die all-wissenden Päpsts sind geile Hurenböcke mit Vatikanbordell. Ein „Capitaneus Prostibuli de Ponte Sixto“ kassiert von jeder Vatikan-Nutte 2 Carlini/ Monat.

    Ab 600 n.C. sind Heiden per Papst-Decret rechtlos, ein Freibrief für Sklaverei, Ausbeutung und Mord. Die „Konstantinsche Schenkung“ an Papst Silvester I. nach einer gefälschen Urkunde sichert die Macht der Kirche in Antiochia, Alexandria, Konstantinopel und Jerusalem. Als die Fälschung auffliegt geht die Urkunde verloren, Kopien bleiben erhalten. In Folge der Kreuzzüge (1095–1291 n.C.) und dem Aufruhr in Südeuropa wird 1232 n.C. die Heilige Inquisition als Glaubenskontrolle gegründet, der Besitz der Bibel wird für rund 300 Jahre mit dem Tod bestraft.

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