Wo Dan Brown noch nie war: Das Geheimarchiv der Päpste


Bild: katholisches.info

Dan Brown, der amerikanische Schriftsteller, schrieb in seinem Roman „Illuminati“ zwar ausgiebig darüber, doch selbst setzte er nie einen Fuß in das Geheimarchiv des Vatikans. Wahrscheinlich aus gutem Grund. Die Wirklichkeit holt die ausgeschmückteste Fiktion beinhart wieder zurück auf den Boden der Realität.

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Das Archivio Segreto des Vatikans eignet sich nicht für intrigengeladene Verschwörungstheorien von Fantasy-Autoren aus New Hampshire. Das Geheime Archiv des Heiligen Stuhls ist ein viel größeres, weil reales Abenteuer, und das für Historiker. Manche Dokumente zwingen, die Geschichte neu zu schreiben. Allerdings meist in einem anderem Sinn, als es sich Kirchenkritiker gerne vorstellen.

Das beginnt bereits beim Namen „Geheimarchiv“. Geheim ist daran gar nichts. Der Name wurde lediglich aus historischen Gründen beibehalten und meint eigentlich nur „privat“. Das Geheimarchiv ist gewissermaßen nichts anderes als das Privatarchiv der Päpste. Ursprünglich hatten nur Kardinäle Zugang zu den Akten. 1881 öffnete Papst Leo XIII. das Archiv und machte es allgemein zugänglich. Alle Dokumente können seither eingesehen werden. Zutritt zum Archiv erhält man durch Vorlage eines Empfehlungsschreibens von einer Vereinigung oder einem Universitätsprofessor, die ein wissenschaftliches Interesse bezeugen. Derzeit forschen mehr als 1500 Wissenschaftler aus aller Welt in den Aktenbergen aus 12 Jahrhunderten.

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1 Comment

  1. Es gibt sicher viele interssante Dokumente aus der Zeit, als der Vatikan das moralische Verhalten seiner Päste, Kardinäle und Bischöfe noch nicht effektiv versteckt hat.

    Beim Konzil von Konstanz (1414-1418 n.C.) unter Bischof Rupert gehören über 700 Huren zur Tross der Kirchenmänner, nach Ulrich von Richental leben sie in eigenen Hurenhäusern mit bis zu 30 Bewohnerinnen oder lagern in Ställen. Dem Bischof brachten die Nutten in der Stadt Bordellsteuern bis zu 2.000 Gulden jährlich, die RKK hat Jahrhunderte als Zuhälter fungiert und Bordelle ausgebeutet. Wie auch heute gilt die religiöse Moral nicht fürs gemeine Volk, die Bischöfe saufen und huren sich durch Vatikanbordelle und missbrauchen Kinder.

    Im Jahr 1367 n.C. verfügt Papst Urban V (Guillaume Grimoard) alle Kleriker haben bei Strafandrohung ihre Konkubinen zu entlassen, kaum einer hält sich daran. Papst Klemens VI kauft urkundlich im Namen Jesus Christi ein Bordell von einer Arztwitwe. Papst Sixtus IV (Francesco della Rovere) wie auch Alexander VI (Rodrigo Borgia), Pius III (Francesco Todeschini Piccolomini), Julius II (Giuliano della Rovere) oder Leo X (Giovanni de Medici) betreiben das Vatikan-Bordell des allerliebsten Jesulein. Ein „Capitaneus Prostibuli de Ponte Sixto“ als Vertreter von Jesus Christus kassiert als Zuhälter je Nutte 2 Carlini/Monat für die spezielle christliche Nächstenliebe.

    Papst Alexander VI hat mit seiner Mätresse Vanozza de Cattanei 4 Kinder und außerdem die geile Pimpernutte Giulia Farnese von nur 14 Jahren. Der Papst ernennt als Liebeslohn deren Bruder zum Kardinal, der wird später sogar zum Papst Paul III (1534-1549 n.C.) gewählt. Kardinal Cornaro betreibt Unzucht mit der Kurtisane Doralice, die Kurtisane Saltarella und Isabella de Luna rühmen sich mit 5 Kardinälen „gespeist“ zu haben. Rom hat bei 53.000 Einwohnern etwa 6.800 Huren, wie Reiseberichte von Michel de Montaigne, Arnold Buchell, Bartholomäus Sastrow, Thomas Coryate, Richard Lassels und Philipp Eduard Fugger schildern. Papst Pius IV (Giovanni Angelo de Medici) verbannt 1566 n.C. die Huren aus dem Vatikan.

    Bei 6.800 Huren über Jahrhunderte war die christliche Hurerei der größte und lukrativste Gewerbezweig. Die moderne Version ist weltweit etwa 12.000 Kinderfiker im Talar, die agieren heimlich und nur mit wehrlosen Kindern. Das Christentum ist total auf den Hund gekommen

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