Kirche lässt Mafia-Gegner im Stich


Pfarrer Solalinde will nicht Messen lesen, sondern Migranten vor der Drogenmafia schützen. Foto: afp

Für Alejandro Solalinde ist es ein herber Schlag. Die katholische Kirche will nicht länger dulden, dass der Pfarrer in Mexiko den Drogen-Kartellen die Stirn bietet. Stattdessen soll er Messen lesen.

SÜDWEST PRESSE

Der international bekannte mexikanische Priester Alejandro Solalinde (67) verlässt auf Druck seines Bischofs die von ihm gegründete Migrantenherberge in Südmexiko. Solalinde erhebt schwere Vorwürfe gegen die katholische Amtskirche. Sie habe erreicht, was weder der Regierung noch der Drogenmafia gelungen sei – ihn zum Aufgeben gezwungen. „Ich kann gegen die Drogenkartelle kämpfen, aber nicht gegen die Kirche“, sagt er. Dieser Tage eskalierte der Drogenkrieg in Mexiko erneut. Binnen 48 Stunden kamen 100 Menschen ums Leben.

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2 Comments

  1. Außerdem sind die Schwarzgelder der Mafia der grösste Kunde der Vatikanbank. Man mass doch seine privilegierten Kunden ganz nach deren Wünschen behandeln, zumal das Geschäftsprinzip der RKK nahezu identisch ist – viel kassieren für keine Leistung

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