Erich von Däniken – einfach außerirdisch der Mann


Erich von Däniken, Bild: wikipedia

Bestsellerautor Erich von Däniken ist überzeugt davon, dass Außerirdische zur Erde kommen werden. „Es kommt kein Heilsbringer irgendeiner Religion. Es kommen ganz einfach Außerirdische. Wie sie es versprochen haben“, sagte Däniken der Zeitung „Welt am Sonntag“

WAZ

Bestsellerautor Erich von Däniken ist überzeugt davon, dass Außerirdische zur Erde kommen werden. „Es kommt kein Heilsbringer irgendeiner Religion. Es kommen ganz einfach Außerirdische. Wie sie es versprochen haben“, sagte Däniken der Zeitung „Welt am Sonntag“.

Zudem glaubt der 77-Jährige, dass Außerirdische die Erde bereits besucht haben. „Mit einigen Menschen haben sie sich intensiv unterhalten, ein paar andere haben sogar ihre Sprache gelernt und beim Abschied haben die Außerirdischen gesagt: Wir kommen wieder. Und das wanderte dann in die religiöse Literatur.“

Erich von Dänikens Bücher mit einer Gesamtauflage von 62 Millionen wurden in 32 Sprachen übersetzt. Demnächst soll sein erfolgreichstes Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ (1968) ein gigantisches, multimediales Unterhaltungsspektakel werden.

8 Comments

  1. HUHU zusammen!

    Na ja … Däniken hat schon im Jahr 2000 (!!!) in einem Magazin darauf hingewiesen, dass der 21. 12. 2012 ggf. FALSCH umgerechnet ist. Also der Kalender-Zyklus der Maya! Vor 12 Jahren also….

    Und die Sache mit den „Göttern vom Himmel“ und sowas ist nicht auf den „Lügen“ Dänikens gewachsen. Nur wird er gerne dafür seit Jahrzehnten schön verspottet. Wohl darum, weil diese Idee nicht bewiesen sind. Keine Frage!

    Zum Beispiel auf dem 1. Buch Mose:

    Viele Grüsse

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  2. @ emporda

    Du verkennst die Situation offenbar völlig. Es waren doch keine Menschen, die in dem von Hesekiel beschriebenen Raumschiff auf die Erde und wieder zurück in den Himmel flogen ! Das waren Götter oder Engel, die können sich doch nicht den Arsch verbrennen ! Nun ja, Hesekiel war zwar nur ein Mensch, aber immerhin der Sohn des Priesters Busi in Chaldäa, und er stand im Rang eines Propheten. Den Hesekiel werden die Götter oder Engel doch bestimmt feuerfest eingetütet haben, als sie mit ihm gen Himmel flogen. Traust du denn den außerirdischen Göttern/Engeln überhaupt nichts zu, du Ungläubiger ?

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  3. Es gibt noch ein fatalen Aspekt zu der Sache

    Der Hyksos Ahmes errechnet um 1550 v.C. im Rhind-Papyrus in Hieratisch die Zahl π = 3,160494 als Näherung durch π = (16/9)² sowie gerade und ungerade Zahlen. Ohne Dezimalsytem, Division und der Null auf der Zahlengerade bedeutet das wenig.

    Der Religiot Dr.Edwin Goodwin in US-Indiana reicht 1897 das Gesetz 246 ein, als Wahrheit der Mathematik ist die Zahl π = 3,0. Der Mensch entwickelt sich in 3500 Jahren zum geistigen Cretin zurück.

    Wie also sieht die Außenhülle einer Rakete aus, an der etwa 5% Umfang fehlen und die trotzdem nach Hesekiel und van Dänikenzu Alpha Centauri fliegt. Die armen Astronuten, die würden sich bei offener Außenhülle den A**** abfrieren

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  4. Religiöse Typen haben noch nie Aliens oder Götter für ihre kranken Spielchen gebraucht.
    heute erkennt man sie als das, was sie wirklich sind – kriminell und schwer gestört.
    hat keinen Zweck mehr, den Nimbus der Heiligkeit umzulegen.

    Was dänikens Ideen betrifft, so ist Empordas Ausführungen nichts wesentliches hinzuzufügen.
    Vielleicht spekuliert Däniken ja auf besonders langlebige aliens.
    Bärtierchen könnten dem entsprechen, wie man heute annimmt. Intelligentere Wesen sind leider zu anfällig…

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  5. Lustig, der Autor Judas Aries zitiert sich in seiner Eigenwerbung hier selbst unter seinem Klarnamen Hubert Berghaus. Gespaltene Persönlichkeit? 🙂

    Und wenn ich den Klappentext so richtig interpretiere, geht auch dieses Buch nicht über die Thesen (Theorien im wiss. Sinne kann man sie nun beim besten Willen nicht nennen) eines Däniken hinaus. » Konnten die alten Ägypter wirklich ein solch singuläres Bauwerk ohne fremde Hilfe errichten?« Äh, ja nun, offensichtlich konnten sie das, sonst stünden die Dinger nicht in der Wüste herum. Die waren ja beileibe nicht doof, die alten Ägypter. Die konnten was, sogar dicke Steine bewegen.

    Und das ehemals populärwissenschaftliche Magazin P.M. ist schon seit vielen Jahren ein Garant für esoterischen Unfug, aber sicher keine Untermauerung steiler Thesen, dass »…unser Planet ein Außenposten für das außerirdische „Unternehmen Gott“…« ist.

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  6. @Argus7
    Wie sehr diese Schwurbler – sei es in Religion, Esotherik, Astrologie, Homöopathie usw. – magels Sachkenntnis daneben liegen, dass zeigt sich am geschätzten Fortschritt der Außerirdischen um 20 – 30 Jahre.
    1) Noch zu Lebzeiten des Religionsphantasten Hesekiel hatten die Menschen diese 30 Jahre eingholt und sind damals auf den Mars geflogen. Komisch, in der Bibel steht davon nichts, der Heilige Geist hätte es doch wissen müssen

    2) Das Zeitproblem ist auf Jahrtausenden für die Menschen unlösbar. Eine Reise dauert für wen auch immer Millionen Jahre. Durch die Reisegeschindigkeit differiert die Zeit am Abflugplaneten und im Raumschiff erheblich. Wie hätten uns die frühen Neandetaler Analphabeten mitteilen wollen sie sind auf Alpha-Centauri gelandet

    3) Reisen mit chemischen Treibstoffen scheitert an der notwendigen Masse. Bei Fusionsantrieben sind die Kräfte viel zu gering. Es dauert Jahrzehnte auf Reisegeschindikgiet zu kommen und wiederum so lange anzuhalten. Man sieht durchs astronmische Teleskop nur einen hellen Punkt und muss entscheiden, wir bremsen jetzt 35 Jahre lang ab um dort zu landen

    4) Die Gamma-Strahlung zerstört das Erbgut allen biologischen Lebens der Reisenden, eine Abschirmung durch Blei oder Baryt-Beton scheidet wegen Gewicht aus. Es bliebe nur Samenzellen auf die Reise zu schicken, sie 30 Jahre vor Ankunft aufzutauen, zu befruchten, durch Roboter aufzuziehen damit Menschen dort landen. Die können dann nach Punkt 2 ihrer Basis 15.000 Jahre in der Zukunft melden „Houston, wir sind gelandet“

    Solange die Problemkette nicht ausreichend abgearbeitet ist, kann man sich den kompletten Humbug sparen

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  7. Erich von Däniken ist zweifellos ein amüsanter Unterhalter. Auch ich habe seinerzeit alle seine Bücher mit Interesse gelesen und kam nicht umhin, festzustellen: „Ja, ja, da könnte er durchaus Recht haben.“ Nun ja, inzwischen bin ich um einige Jahre älter und hoffentlich auch klüger geworden. So leicht falle ich jetzt nicht mehr auf irgendwelche, fantastisch anmutende Theorien herein. Ich weiß inzwischen längst um die Probleme, die sich für Außerirdische ergäben, wenn sie denn – wo immer sie auch herkommen mögen – zu uns reisen möchten.

    An von Dänikens Theorien habe ich mich erinnert, als ich in den Siebzigerjahren die algerische Sahara durchquert habe. Da stieß ich doch im Hoggar-Gebirge tatsächlich unversehens auf Felsgravuren, die Männchen mit Antennen auf dem Kopf zeigten. In der Bibel las ich dann auch den Bericht des Propheten Hesekiel (Kap 1, Vers 4 und folgende), in welchem der Prophet seine Begegnung mit einem Himmelsgefährt beschrieb, das durchaus auf ein UFO hinwies.

    Unterstützung für seine Thesen bekam von Däniken von Josef F. Blumrich, im österreichischen Steyr geboren und früherer Leiter der Projektabteilung bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Er glaubt wie von Däniken, dass die Visionen des Propheten Hesekiel Beschreibungen eines außerirdischen Raumschiffs sind, das unserer gegenwärtigen Technologie um etwa 20 bis 30 Jahre voraus ist. Blumrich war zunächst skeptisch gewesen, nachdem er Dänikens Bücher „Erinnerungen an die Zukunft“ und „Zurück zu den Sternen“ gelesen hatte. Mit Hesekiel beschäftigte sich der Ingenieur eigentlich in der Absicht, den Schweizer Autor zu widerlegen. „Ich wollte an Hand der Bibel die Unhaltbarkeit dieser Behauptung nachweisen“, sagte Blumrich der WELT. „Aber, je mehr ich las, desto mehr kam ich zu der Überzeugung, dass Hesekiel tatsächlich ein Raumschiff beschreibt, vor allem im ersten, im achten bis elften und im vierzehnten Kapitel. Wäre es reine Fantasie gewesen, hätte es irgendwo Widersprüche in seiner Darstellung geben müssen. (Dieser Textabschnitt ist aus dem Internet entnommen.)

    Aufmerksame Leser dürften dem vorstehenden Text entnommen haben, dass Blumrich ein gottgläubiger Mensch ist. Er wollte ja von Dänikens Theore zunächst mit Hilfe der Bibel (dem Buch der Wahrheit !?) widerlegen.

    Was ist Wahrheit, was ist Dichtung !? Ich bleibe allerdings bei meiner skeptischen Wertung, denn aus Erfahrung weiß ich zu gut, dass viele Leute eher dazu neigen, das Unmögliche für die Wahrheit halten, als die oftmals doch recht nüchtern und unspektakulär daherkommende Wahrheit anzuerkennen. Das ist gleichzeitig die Erklärung dafür, weshalb soviele Leute auf die verschrobensten exoterischen Fantastereien hereinfallen. Von Däniken jedenfalls hat mit seinen Fantastereien immerhin recht gut verdient. Zumindest in dieser Beziehung hat er nicht falsch gelegen !

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  8. Die Aussage von Dänikens ist grundsätzlich vernünftig. Was wäre jedoch, wenn der religiöse Heilsbringer selbst, also Gott und „Engel“, das Wiederkehrversprechen gegeben haben?

    Filtern wir die Bibel zum Beispiel nach den Worten „Gott schlug“, „Jehova schlug“, „Jehova tötete“, „Jehova vernichtet“, „gewißlich sterben (je nach Bibelausgabe mit ‚ß‘)“, „gewißlich getötet“, „vertilgen“, „vernichten“ und ähnliches. Wir finden Gott und Engel in konkreter Männergestalt bei der Arbeit, das heißt bei Völkermorden, bei der Ermordung Einzelner, bei Nötigungen, Anstiftungen zu Tötungshandlungen und bei der Volksverhetzung. Kurzum: Die ganze harte Vorbereitungsarbeit bis zum Programmteil der scheinbaren Liebe und Zuwendung.

    Der deutsche Kriminalist Hubert Berghaus hat die folgende Hypothese untersucht:

    Gott und Engel unseres Monotheismus könnten außerirdische Personen sein, die das dem Menschen immanente Gottesstreben eigennützig und erfolgreich
    auf sich umgelenkt haben.

    Das Ergebnis ist die Sachbuchtrilogie „Das Unternehmen Gott“ von Judas Aries mit einem Vorwort des kompetenten Schriftstellers (Theologe) Walter Jörg Langbein. „Das Unternehmen Gott“ geht weiter, als Erich von Däniken es je ausgesprochen oder vielleicht auch nur gedacht hat. Vielleicht lest ihr das Vorwort Langbeins auf der Seite http://www.judas-aries.de

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