Heilige Unterwäsche, Totentaufe und Mitt Romney


Mitt Romney, Bild: biography.com

Sie taufen Verstorbene, tragen angeblich heilige Unterwäsche und führen geheime Rituale durch: Die Mormonen sind selbst in Amerika vielen nicht geheuer. Jetzt will einer von ihnen US-Präsident werden – Mitt Romney. Kann ihn sein Glaube den Einzug ins Weiße Haus kosten?

Von Gunther Müllerprofil online

Ein Frühjahrsabend im Jahr 1820 in Manchester, einer Kleinstadt im Westen des Bundesstaats New York. Das 15-jährige Landarbeiterkind Joseph Smith zieht sich zum allabendlichen Gebet in sein Schlafzimmer zurück. Plötzlich erscheint ihm ein Engel, der sich als „Moroni“ vorstellt und von geheimen Goldplatten erzählt, die auf einem nahe gelegenen Hügel vergraben sind.
Vier Jahre später taucht der Engel erneut auf und gibt Smith zu verstehen, dass es nun an der Zeit sei, die Platten aus der Erde zu holen. Joseph Smith folgt der Aufforderung Moronis und entdeckt auf den Goldplatten antike ägyptische Schriftzeichen, die er mithilfe einer magischen Brille enträtselt und ins Englische übersetzen kann.

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