Goethe war kein Christ, vielleicht doch, etwas?


Wie hielt es Goethe mit der Religion? Damit befasste sich die Sendung „Tag für Tag“ im Deutschlandfunk am Freitag
Foto: Wikipedia (Public Domain) Gemälde von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751–1829)

„Nun sag, wie hast Du’s mit der Religion?“ Diese „Gretchenfrage“ machte Johann Wolfgang von Goethe durch seinen „Faust“ berühmt. Aber wie religiös war Goethe selbst? Der Journalist Alfried Schmitz ging für die Sendung „Tag für Tag“ im Deutschlandfunk dieser Frage auf den Grund.

pro Medienmagazin

„Goethe und sein Verhältnis zum Christentum“ lautet der Titel der Sendung vom Freitag, den 24. August. Der Protestant Goethe schrieb 1786 auf seiner Reise ins erzkatholische Italien in sein Tagebuch: „Dem Mittelpunkte des Katholizismus mich nähernd … indem ich mit reinstem Sinn die wahrhafte Natur und die edle Kunst zu beobachten und aufzufassen trachte, trat mir so leibhaft vor die Seele, dass vom ursprünglichen Christentum alle Spur verloschen ist; ja, wenn ich mir es in seiner Reinheit vergegenwärtige, so wie wir es in der Apostelgeschichte sehen, so musste mir schaudern, was nun auf jenen gemütlichen Anfängen ein unförmliches, ja barockes Heidentum lastet.“

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1 Comment

  1. Ich könnte nicht mit Bestimmtheit sagen, ob Goethe ein gläubiger Christ gewesen ist oder nicht. Ich kann nur hoffen, dass er kein Christ war. Dann wäre er ja ebenso dämlich gewesen, wie seine christlichen Zeitgenossen.

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