Transsubstantiations-Gläubige vs. Esoteriker


Bild: Die Tagespost

Chakren, Christusmedien und Selbstheilungen: Esoterische Heilmethoden liegen im Trend. Der Markt hat sich zu einem Millionengeschäft entwickelt. Handelt es sich dabei um gefährlichen Humbug oder eine ernsthafte Alternative?

Von Klaus SchluppDie Tagespost

Die Ähnlichkeit mit einem Milchaufschäumer für Cappucino ist unverkennbar. „Tensor“ nennt sich die Einhand-Wünschelrute, mit der man angeblich Krankheiten diagnostizieren und „Blockaden“ in den „Chakren“ nachspüren kann.

Das meint zumindest der freundliche Mentalheiler, der seine „Kunst“ auf einer Esoterikmesse in Aachen präsentiert. Zwei Bananenstecker mit Kabeln in den Quirl, den einen hält der Klient, so nennen auch Geistheiler ihre Kunden, über den Kopf. Den anderen hält der Heiler in der Hand. Dann fährt er mit dem Quirl den Klienten von oben bis unten ab, um „Blockaden“ in den „Chakren“ aufzuspüren. Die Chakrenlehre entstammt der traditionellen indischen Medizin und wird in der Esoterik so umgebogen, wie es gerade ins System passt. „Mit echter östlicher Spiritualität haben esoterische Angebote nichts zu tun“, betont auch Professor Bernhard Uhde, der am Freiburger Institut für West-östliche Weisheit zur Spiritualität forscht.

weiterlesen

3 Comments

  1. @Argus7#Es soll nämlich auch Pfaffen jeder Hierarchiestufe und Berufs-Esotanten und -onkels geben, die vom Vertrieb dieser “Lehren” leben und sogar an deren Wahrheit und Nützlichkeit glauben.
    —–
    Hast Du dabei etwa an die Fliege Essenz für 39 € die Flasche gedacht. Du gefährdest mit Deiner ungöttlichen lästerlichen Rhetorik etwa 50 Arbeitsplätze in der Glasindustrie, deren ausgefallenen Rentenzahlungen Dir im Paradies negativ angerechnet werden. Du wirst nie das Privileg erhalten dem Petrus einen zu blasen (die Trompete), sondern mindestens 10.000 Jahre lang nasse und kalte Wolken schieben müssen. Das ist schlimmer als Engeln die Möpse polieren.

    Gefällt mir

  2. Religion und Esoterik haben gemeinsame Wurzeln und Ursprünge. Beide „Lehren“ basieren auf zusammen fantasierten Annahmen und nicht bewiesenen Behauptungen. Wer einer dieser beiden „Lehren“ vertraut und daran glaubt, ist vermutlich mit einem IQ unter 80 „gesegnet“. Ein Wert, beí dem Dummheit nicht mehr weh tut.und als schmerzlich empfunden wird. Liegt der IQ höher, ist diese Person zweifellos Nutzniesser von Reli-Lügen und/oder Esoterik-Schwindel. Auf jeden Fall sind die Religions- und Esoterikverkäufer in der Regel um etliches klüger als ihre bekloppte Kundschaft. Aber auch hier bestätigen die Ausnahmen die Regel. Es soll nämlich auch Pfaffen jeder Hierarchiestufe und Berufs-Esotanten und -onkels geben, die vom Vertrieb dieser „Lehren“ leben und sogar an deren Wahrheit und Nützlichkeit glauben. Da kippt die Intelligenz allerdings bereits wieder ins Negative und gleicht sich dem IQ der Kundschaft an.

    Gefällt mir

  3. @Der Markt hat sich zu einem Millionengeschäft entwickelt. Handelt es sich dabei um gefährlichen Humbug oder eine ernsthafte Alternative?

    Es handelt sich eindeutig um eine ernsthafte Alternative und zwar zum -redlichen Unterhaltserwerb-. Die Auswirkungen des -gefährlichen Humbugs- werden von den Kauffreudigen dümmlich-lässig ignoriert.
    (Kann doch jeder mit seinem Geld machen was er will.) 🙂

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.