Erfolgreiche Spinner auf dem Eso-Trip


Bild: SpON

Die boomende Esoterik-Branche bietet neue Job-Möglichkeiten. Eine Tierkommunikatorin plaudert mit Ponys, eine Kräuterfee besingt Petersilie, ein Schamane trifft Lichtwesen auf Astralreisen. Hier erzählen sie, wie aus dem Hobby ihr Beruf wurde – und wie sie damit über die Runden kommen.

Von Anna BrüningSpON

Als Catherin Seib, 31, dem Vater einer Freundin von ihrem Beruf erzählte, stand er einfach auf und ging. Wortlos. Tierkommunikatorin nennt sie sich und plaudert gegen Bezahlung mit Hunden, Katzen oder Vögeln. Herrchen und Frauchen schicken ihr per E-Mail Fotos ihrer Lieblinge, dann rufen sie Seib an – und unterhalten sich mit ihrem Tier. Mit Seib als Medium. „Das ist Gedankenübertragung, so blöd es auch klingt“, sagt Seib. „Ich sehe Filmszenen und Bilder aus dem Leben des Tieres, spüre Emotionen und Schmerzen, manchmal höre ich eine Stimme.“

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5 Comments

  1. Hier passt auch noch der Witz des Tages:

    Ein neuer Tierarzt ist im Dorf. Eines Tages erscheint er bei Bauer Putschke auf dem Hof und behauptet doch tatsächlich, mit den Tieren sprechen zu können. Putschke lacht sich darüber kaputt, während sich der Tierarzt schon mit der Kuh unterhält.
    „Na, was hattse denn gesagt?“, will der Bauer grinsend wissen.
    „Sie hat gesagt, dass der Melker viel zu raue Hände habe und ihr schon die Zitzen schmerzen.“
    Der Bauer sieht sich den Euter an und tatsächlich: die Zitzen sind entzündet. Nun geht der Tierarzt zu dem Pferd und erkundigt sich nach dem Wohlbefinden.
    „Na, was sagt der Gaul?“ fragt der Bauer, schon etwas verunsichert.
    „Er sagt, sein rechter hinterer Huf schmerze. Wahrscheinlich sei das Hufeisen locker.“
    Der Bauer sieht nach und tatsächlich: Das hintere Hufeisen muss dringend erneuert werden. Währenddessen begibt sich der Tierarzt zum Ziegenstall. Als der Bauer das sieht, rennt er an ihm vorbei, springt mit einem gewagten Satz über die Absperrung, hält der Ziege das Maul zu und flüstert ihr aufgeregt ins Ohr:
    „Halt bloß die Schnauze. Erstens ist es schon fünf Jahre her und zweitens war ich besoffen.

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  2. Wenn ein Mensch Stimmen zu hören glaubt – z.B. von Verstorbenen – ist dies z.B. auf die mit dem Tod eines lieben Menschen verbundene Streßsituation zurückzuführen. Das kann zu einer schweren mediumistischen Psychose ausarten, die bei leichteren Fällen mit Psychopharmaka noch erfolgreich behandelt werden kann. Bei schwereren Fällen ist eine stationäre psychiatrische Behandlung unerläßlich.

    Wenn einige der von einer solchen Psychose befallenen Personen der Ansicht sind, dass das Stimmenhören sie zu einer beruflichen Karriere als Schamane oder Heiler prädestinieren, dann ist von einer erheblichen psychischen Störung der betreffenden Personen auszugehen.

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