Vorhaut nein danke!


einer Kundgebung in Berlin haben Juden und Muslime am Sonntag eine rasche Klärung der Beschneidungsfrage durch den Bund gefordert ©DAPD

Juden, Muslime und Christen: Mehrere hundert Demonstranten haben Rechtssicherheit für die religiöse Beschneidung von Jungen verlangt.

Von Andreas GandziorBerliner Morgenpost

In Berlin haben erstmals in Deutschland Juden und Muslime gemeinsam für das Recht auf religiöse Beschneidung demonstriert. Rund 300 Menschen forderten auf dem Bebelplatz in Mitte Rechtssicherheit für den Eingriff bei Neugeborenen und kleinen Jungen. Der Protest richtete sich gegen ein Urteil des Kölner Landgerichts, das Ende Juni die Beschneidung von Jungen aus religiösen Motiven als Körperverletzung gewertet hatte. Viele Krankenhäuser in Berlin, darunter auch das Jüdische Krankenhaus, hatten daraufhin die Beschneidungen gestoppt.

Berlin ist das erste Bundesland, das eine eigene Lösung in der umstrittenen Beschneidungsfrage gefunden hat. Aber auch diese wird abgelehnt, nicht nur von Juden und Muslimen.

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4 Comments

  1. Zufriedene Menschen gehen nicht in Kirchen und belohnen die Kinderficker mit viel Geld. Kardinal Meisner als größte Dumpfbacke der Kinderficker Sekte schwurbelt Leid ist als Geschenk Gottes dazu da den Glauben zu stärken: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt“ Nur Schuld durch absurde Moralvorgaben macht eine Religion als sinnfreien Humbug notwendig. Damit Religion den letzten Einfaltspinsel überzeugt braucht es die Drohungen mit Not, Elend, vielen heiligen Kriege und noch mehr Scheiterhaufen.

    Kardinal Meisners Kriegswerbung (Frankfurter Rundschau) ist katholisches Dogma (No.386), nur der Kriegsdienst und Spenden von Almosen an die göttliche Kirche bescheren Christen den ewigen göttlichen Lohn:
    „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen… In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“.

    So posaunt auch Bischof Overbeck: „Die Anwendung von Gewalt bedürfe eines gefestigten Gewissens und eines klaren Charakters sowie Gottvertrauen.“

    Die gerechten Kriege der Religionen mit Genoziden, Ethnoziden und Massakern haben zu 95% Christen mit gesegneten Waffen geführt, angestachelt von ihren Kirchenschranzen. Die haben den Soldaten Gottes glorreiche Siegen versprochen, die bösen Feinde verdammt, die Opfer verhöhnt und den Überlebenden den letzten Cent für neue Kirchen geraubt. Die bösen Feinde haben die gleichen Versprechen oft von der gleichen Kirche bekommen – totale Verarschung von Idioten.

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  2. Das war doch von vornherein klar, dass ein deutsches Gericht nicht gegen die Belange von Religioten ankommt. Schon gar nicht wenn die Problematik auch noch mit dem Judentum zusammen hängt. Die Mohammedaner sind einmal mehr die ewigen Trittbrettfahrer. Verlierer was die humanitäre Evolution betrifft, sind nicht nur wehrlose Säuglinge sondern unterm Strich gesehen, die gesamte Spezies Mensch.

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  3. Also, für mich stellt sich der Fall so dar: Wenn der liebe Gott (den es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aber nicht gibt) gewollt hätte, dass die Knaben ohne Vorhaut geboren werden, weshalb hat er die Jungens denn nicht gleich ohne Vorhaut das Licht der Welt erblicken lassen ? Wenn Gott im Nachhinein zu der Erkenntnis kam, dass die Vorhaut weggeschnippelt werden muß, dann weist dies auf eine stümperhafte Schöpfungsplanung hin. Es könnte aber auch sein, dass irgendwelche dämlichen Religioten Gottes Worte nicht richtig verstanden und/oder falsch ausgelegt haben. Ich neige eher zu letzterer Version, denn es wäre ja nicht der erste Fall, wo sich die Religioten über die Auslegung von Gottes Gesetzen und Worten streiten. Solche unterschiedlichen Auslegungen waren dann ja auch die Ursache von so vielen blutigen Kriegen.

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  4. Ekelhaft, geschmacklos! Wie kann man bloß so verbohrt sein und für das Recht demonstrieren, Grundrechte wehrloser Säuglinge mit Füßen treten zu dürfen.
    Das kommt aber dabei heraus, wenn irrationale Vorstellungen die Gehirne von Menschen vernebeln.
    Und dann nehmen sie auch noch für das Wort „Vorhaut“ altdeutsche Schrift. Wollen sie etwa damit ausdrücken, dass sie das gottgegebene „Stück Fleisch“ als urdeutsch ablehnen? Wie schräg und dummdreist!

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